1. Am Beginn einer D/s-Beziehung


    Datum: 03.11.2026, Kategorien: BDSM

    ... schmatzt laut, treibt mir Tränen in die Augen. Als sich unsere Münder endlich voneinander trennen, schaust du mir in die Augen, da ist dieser funkelnde, verlangende Blick, den ich so liebe und gleichzeitig fürchte.
    
    Du wischst mir zart die Tränchen mit deiner Hand ab. Ich lasse mich innerlich fallen und brauche eine ganze Zeit, bis ich mich beruhigt habe.
    
    Endlich öffnest du den Kofferraum, greifst den Rollkoffer und trägst ihn die zwei Stufen nach oben in den offenen Korridor deines Hauses.
    
    In der großen Glasvase auf dem runden Korbtisch mit hübsch bunt bestickter ungarischer Decke, ein großer Strauß dunkelroter Rosen, daneben eine Flasche Rotwein, zwei Gläser. Du ziehst eine Rose aus der Vase, reichst sie mir.
    
    Ich hauche einen Kuss darauf.
    
    »Danke, W.!«
    
    Du setzt dich in einen der beiden Korbsessel und blickst mich durchdringend an, musterst mich.
    
    »Setzt Dich!« und weist auf den zweiten Sessel, ohne Sitzpolster. Gehorsam ziehe ich mein Kleid hoch, mein nackter Arsch berührt die geflochtene Sitzfläche, sie wird ein deutliches Muster auf den Backen hinterlassen.
    
    Beim Setzen schaue ich nach oben, in den kräftigen Deckenbalken sehe ich nun neue, große Haken. Ich weiß wofür sie bestimmt sind, ein Schauer überläuft mich bei dem Gedanken hier draußen daran angebunden zu werden.
    
    Der Rotwein, wohl Kékfrankos, den du einschenkst ist hervorragend und gut temperiert.
    
    Meine Gedanken fahren Ringelspiel. Bin ich jetzt bereits deine willenlose Sklavin? ...
    ... Nein, noch hat die Frau sich nicht vollständig dir ergeben, will ich das wirklich, was sind die Folgen? Du beginnst ein belangloses Gespräch, hast du meinen Zwiespalt erkannt? Es dauert nicht lang‘ und wir plaudern einfach wie ein frisch verliebtes Paar, lachen.
    
    Irgendwann muss ich auf Toilette, ohne dich zu fragen, erhebe ich mich, es gibt keinen Widerspruch. So greife ich den Rollkoffer, nehme ihn mit ins Haus. Kühle umfängt mich, es ist spärlich hell, du hast die Rattanrollos geschlossen gehalten.
    
    Im Schlafzimmer hängen Seile von den kräftigen Balken der Holzdecke herab, auch hier sind die Haken neu. Was wirst du hier mit mir machen wollen? Mich überkommt ein Gefühl zwischen Furcht und erwartungsvoller Begierde, sie lässt mich noch feuchter werden, die Sklavin beginnt die Oberhand über die nüchtern denkende Frau, der emanzipierten Juristin und Musikwissenschafterin zu gewinnen.
    
    Bevor ich zu dir auf den Korridor zurückkehre fällt mein Blick auf den hübschen ovalen spätbarocken Wohnzimmertisch, dort hast du die Instrumente akkurat auf der weinroten Decke nebeneinander aufgereiht, geflochtene Lederpeitsche, lange Dressurgerte, Springgerte mit Klatsche, Flogger, Lederpaddle. Daneben die Ledermanschetten, Führleine, das Halsband und den Ballknebel. Mir schaudert nicht nur ein bissserl bei dem Anblick, weiß ich doch, dass ich all das bald spüren soll.
    
    Ich trete auf den Korridor hinaus, du wartest auf mich, auf deine Constanze, deine Sklavin.
    
    »Ich habe eine ...
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