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Am Beginn einer D/s-Beziehung
Datum: 03.11.2026, Kategorien: BDSM
... Überraschung!« Überraschung, was wird das sein. Du schaust mich an und lächelst: »Mit Deinem oder mit meinem Wagen?« »Mit meinem!«, entscheide ich. »Ich hätte Dir auch etwas anderes nicht durchgehen lassen!«, lachst du. »Dann mach Dich hübsch zurecht!« Ich dusche rasch und entscheide mich für mein weißes Batistsommerkleid mit Stickerei und Lochspitze, das Oberteil hatte ich umarbeiten lassen, dadurch ist nun unübersehbar, dass ich keine Brüste mehr habe. Ich liebe es eigentlich sehr, aber ich hatte mich nur getraut es einmal außer zu Hause zu tragen, auf der Party zum achtzehnten Geburtstag meiner Stiefnichte Carola, auf der ausschließlich Mädels und Frauen eingeladen waren. Der gerade mit Lochspitze eingefasste Ausschnitt lässt sogar ein bisserl von meinen OP-Narben erkennen. Ich hielt es bisher nicht für ganz öffentlichkeitstauglich, aber jetzt in deiner Begleitung? Meine flachen Sandalen mit den schmalen Lederriemchen, die um den Knöchel gebunden werden passen perfekt zum Kleid. Meine tief dunkelrot lackierten Zehen schauen sehr provokant aus. In Deinem Schlafzimmer hängt ein alter Spiegel, nicht sehr groß, aber groß genug, dass ich mich darin betrachten kann. Ich sehe eine reife, schöne, sportlich schlanke, schon ein bisserl aschblonde Frau von Anfang vierzig, ohne Brüste in einem hübschen weißen, kurzen Sommerkleidchen, die sich auf ihren Herrn freut. Im Bad nochmal geschwind auf Toilette, frisch machen, die Lippen dunkelrot nachziehen, die langen, ...
... welligen Haare bürsten und frisches Parfum. Ich lege die breite goldene Panzerkette um, die sich ziemlich eng an meinen Hals anschmiegt. Meine flache goldene Chopard-Armbanduhr, die ich von meiner Mama geerbt habe rundet mein Outfit elegant ab. Ich schaue schon mehr als ein bisserl extravagant, ja frivol aus. So zeige ich mich dir. Ich sehe deinen überraschten und anerkennenden Blick, so gefällt dir deine Constanze, deine Sklavin. Nun duscht auch du. Es dauert nicht lang‘, zur schwarzen Lederhose trägst du jetzt ein weißes Hemd, einen grauen Seidenblouson im Schnitt einer Bomberjacke und edle Schnürstiefeletten. Du duftest frisch geduscht, verführerisch nach Mann, eine Mischung aus Parfum und natürlichem Körpergeruch, du strahlst Kraft und Sicherheit aus. Wenn du mich jetzt nimmst …? »Wann kommen wir zurück?« »Vielleicht zwanzig Uhr«, meinst du. Ich gehe ins Schlafzimmer und komme mit meinem bordeauxroten Lederblouson zurück. »Perfekt, Constanze!« »Wo geht es eigentlich hin?« »Nach Fertőd, Schloss Eszterházy, sieh mal was ich habe!« Du hältst mir zwei Eintrittskarten für ein Konzert, Haydn, Bach, Händel und noch andere vor die Nase. Ich falle dir um den Hals. Eine Stunde später, beim Einlass erregen wir, glaub‘ ich, schon ein bisserl Aufsehen. Einige Konzertbesucher schauen zu uns ziemlich direkt herüber und tuscheln, es ist mir nun völlig egal. Einige der Gäste kennen mich aus Wien, schauen ein bisserl irritiert, echauffiert, grüßen dennoch ...