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Die Abenteuer der Maya Klein 14
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... paar Tage rüber nach Holland, wäre doch super." „Können wir machen. Lass uns reden, wenn wir wieder beisammen sind." Maya sah aus dem getönten Fenster die Straße, in der das Haus von Saschas Eltern lag. „Bist du gut nach Hause gekommen? Wie war es bei Sasi?" „Gut! Konnte ihr helfen, haben gequatscht und Pizza bestellt. Rückfahrt war okay. Morgen heißt es dann wieder lernen. Steht viel an. In Mathe habe ich Lücken, die ich unbedingt schließen muss. Sonst leidet mein Schnitt." Maya wollte das letzte Stück gehen. Nicht, dass das Polizeiauto sie verriet. Immerhin war Sascha jetzt wach, auch wenn sein Zimmer zum Garten hin lag, würde er wahrscheinlich aufs Klo gehen, bevor er weiterschlief. Vielleicht war er schon dort? Sie hatte nicht darauf geachtet. Maya stellte das Mikrofon auf stumm und bat Dieter, aussteigen zu dürfen. Der kapierte sofort und klopfte gegen die Trennwand zum Fahrerraum. Eine halbe Minute später stand Maya auf der Straße, sah den Polizeitransporter wenden und winkte noch einmal ihren Kollegen zu, die hinter den stark getönten Seitenscheiben nicht zu erkennen waren. Dann trat sie auf den Bürgersteig und beeilte sich mit den letzten hundert Metern. Tatsächlich hörte sie jetzt im Lautsprecher ihres Handys die Toilettenspülung. Wie gut sie sich schon kannten. Sie ging an den Mülltonnen vorbei und fühlte sich an Fabio erinnert. Sie grinste, richtete ihren Blick über den Zaun hinweg auf das Elternhaus ihres Freundes und blieb erstaunt stehen. ...
... Wo war das Auto? Ratlos sah sie zum ersten Stock auf und fand das Badfenster unbeleuchtet in dem Moment, wo sie hörte, wie er sich die Hände wusch. „Du, Maus. Lass uns morgen quatschen, okay? Ich bin echt fertig." Maya zögerte. „Warte kurz! Nur noch ein bisschen, einverstanden? Ich hab dich so vermisst. War echt ein harter Einsatz." Seufzte er? Hatte er sie noch alle? Was stimmte nicht mit ihm? Sie trat durch das Tor und nahm den Weg zur Eingangstür. Rosa war nach wie vor in Hamburg, wie sie wusste, also würde sie jetzt klingeln können, ohne sie zu stören. „Hast wieder jemanden töten müssen?", flüsterte er jetzt. „Reden wir nicht darüber, okay? Ich bin einfach froh, dass wir jetzt Zeit füreinander haben." Der Zeigefinger ihrer rechten Hand legte sich in diesem Moment über den Klingeltaster. Sie stellte das Mikrofon aus, dann drückte sie ihn. Deutlich hörte sie die Klingelmelodie, allerdings nicht bei ihrem Freund im Telefon. Es blieb still und so blieb eine Reaktion von ihm darauf aus. „Also hast du?", fragte er noch einmal bestimmt. „Ich habe Geiseln befreien müssen. Aber ich darf dir nichts darüber sagen, da noch Ermittlungen laufen." „Und du hattest Erfolg?", klang jetzt seine Stimme interessierter. Maya hörte jetzt die Badezimmertür und seine Schritte. „Ja. Zum Glück. Was machst du gerade?" „War gerade auf dem Klo." Maya hörte ihn eine Tür öffnen, dann wie er sich in ein Bett legte und zudeckte. „Kann ich dich was fragen?" Mayas Stimme ...