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Die Abenteuer der Maya Klein 14
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... der großen Rohre, prallte davon ab, kreischte auf und fiel bäuchlings nach vorn auf den Boden. Ein Mann wollte mit dem Kolben seines automatischen Gewehrs nach ihr schlagen, als sie mit der Faust gegen den Schaft boxte, sodass sich die Mündung der Waffe im Gegenimpuls durch seinen Hals bohrte. Er röchelte laut auf, verschluckte sich am eigenen Blut und taumelte nach hinten. Er blieb bei Bewusstsein und sah verzweifelt auf den Lauf herunter, der zur Hälfte in seinem Körper steckte. Ein vierter Mann hob seine Hände, worauf Maya ihm die flache Hand ins Gesicht schlug. Er vollführte einen seitlichen Überschlag und prallte auf den Boden, wo er bewusstlos liegen blieb. Die beiden anderen Männer liefen davon, wurden aber von ihr in wenigen Sekunden eingeholt. Den Ersten packte sie am Kragen, bremste abrupt ab und schleuderte ihn mit Kraft gegen eine Gruppe junger Bäume. Deren Stämme knickten ein, fingen dabei aber den Körper des Mannes, der regungslos zwischen ihnen hängen blieb. Maya sprintete wieder los. Summ hatte den letzten Gegner verfolgt, während Brumm die Gegend überwachte und die Kommunikation des Gegnerfunks unterbrach. Der von ihr Verfolgte schien zu spüren, dass sie hinter ihm war, wollte die Mpi auf sie anlegen, als diese keinen Schuss von sich gab. Offensichtlich hatte er vergessen, die Waffe zu entsichern. Maya bremste etwas ab, worauf der Kerl hektisch, den Blick auf sie gerichtet, mit seiner rechten Hand an der Sicherung hantierte, da war sie bei ihm. ...
... Wie in Trance sah Maya ihre Hände nach dem Gurt der Mpi greifen, diesen über Kreuz legen und auseinanderziehen. Die Gurte schnitten dabei durch die Uniformjacke des Mannes, anschließend durch dessen Körper. Blut spritzte auf, die Augen blieben auf sie gerichtet, dann brach der Mann vor ihr in sich zusammen. Maya fühlte keine Emotion. Sie tötete und empfand nichts dabei. Bis jetzt ohne Waffe, einzig mit ihren Händen. Sie wurde offensichtlich immer besser darin. „Jaque! Hast du das gehört?" Der schlanke junge Niederländer sah sich um. Er hatte deutlich wahrgenommen, dass etwas gegen einen der abgestellten Wagen geprallt sein musste. „Was?" Der andere Security in seiner Jagduniform nahm seinen Kopfhörer herunter. „Nimm die Dinger ab! Hast du sie noch alle?", Emil warf die Arme in die Luft. Er wollte zu einem der Geländewagen rübergehen, als in schneller Folge weitere blecherne Geräusche klangen. Prägnant und deutlich zu vernehmen. Man hörte Plastik splittern, an einer der Limousinen stieg weißer Rauch auf. „Sag dem Chef Bescheid!", kreischte Emil. „Jemand schießt auf unsere Wagen!" Mangold und seine Männer hatten sich nackt ausziehen müssen. Er und Mustafa hatten dazu die Sperlings aus ihren Rüstungen herausholen sollen und deren Teile sorgsam an eine Wand des Torgangs schichten müssen. Auch sie schienen Teil des Interesses zu sein, welches die Bande ihnen entgegenbrachte. Der Anführer der Einsatzgruppe machte sich keine Illusionen mehr. Sie selbst waren Ziel ...