1. Quarantäne in Kapstadt


    Datum: 17.04.2020, Kategorien: 1 auf 1,

    ... Kopf wegen des Größenunterschiedes leicht nach unten drehen, bei Marie nicht. Beatrices Arme sind ruhig beim Knutschen, Marie fummelt herum und sie küsst viel feuchter. Sie ist es auch, die auf einmal aufdringlicher wird, ihren Oberkörper an mich reibt und mir in die Shorts greift. Die Antwort bin ich nicht lange schuldig, ziehe ihr Kleidchen hoch, knete ihre Pobacken und entdecke wieder ihre Muschel.
    
    Gerade als ich so richtig Hand anlegen möchte, klopft mir Beatrice auf die Schulter, nimmt meine Hand und führt mich in ihr Zimmer. Ich bin so überrascht, dass ich ihr brav folge. Den Gang entlang, die Treppe hinauf, dann nach links. Sie macht die Tür zu, drückt mich an die Wand und fängt an zu knutschen. Mehr auch nicht. Sie umarmt, grapscht und küsst -- wie ein kleiner Teenager, der scharf ist, aber sich nicht traut, einen Schritt weiterzugehen.
    
    Nach einigen Minuten hört sie auf, schaltet das Licht an und sagt lächelnd: "So habe ich das mit fünfzehn gemacht."
    
    Ich bleibe perplex stehen. Sie geht zum Fenster und macht es auf. Seeluft füllt den Raum und erfrischt uns. Sie lehnt sich auf das Fensterbrett und schaut zum Meer hinaus. Ohne mich anzublicken, beginnt sie zu reden.
    
    "Weißt du, warum ich mir damals einen viel älteren Ehemann gewählt habe? Vaterkomplexe. Mein Vater war Vertriebler, immer unterwegs, auch an vielen Wochenenden. Ich bekam kaum etwas von ihm ab. Ich brauchte einen Ersatz. Natürlich war mir das erst viel später klar geworden."
    
    Ich höre ihr zwar ...
    ... aufmerksam zu, aber ich weiß nicht, warum sie mir dies erzählt.
    
    "Es tat gut, mich in die Obhut eines reifen Mannes zu begeben. Auch sexuell. Ich war lange Zeit das kleine, zu beschützende Mädchen. Deswegen wollte ich nie ein Kind, ich habe die Pille nie abgesetzt. Er wusste das nicht, er dachte es würde nur einfach nicht klappen. Erst vor zwei-drei Jahren wurde ich zu einer wirklich erwachsenen Frau."
    
    Ein Geständnis? Eine Beichte? Fühlt sie sich jetzt erleichtert?
    
    "Als ich mich endlich definieren und mein Kindheitstrauma abschließend verarbeiten konnte, kamst du um die Ecke. Ja, unsere Pfade, die sich gekreuzt haben. Zufall?", blickt sie mich fragend an.
    
    "Das haben wir schon mal besprochen. Es ist genau das, was du haben willst."
    
    Lachend dreht sie sich weg: "Du hast wahrscheinlich recht."
    
    Dann blickt sie erneut zu mir, zuerst in meine Augen, dann auf die Beule in meinen Shorts.
    
    "Und jetzt? Ist jetzt auch alles genau so, wie ich es haben will?"
    
    Ihre Stimme klingt ein bisschen anders, so weiblich-zickig, so in der Art "fang mich, wenn du kannst".
    
    "Nicht ganz."
    
    "Ich verstehe schon", schließt sie das Fenster und lässt die Jalousien herunter. "Du warst kurz davor, Marie aufzuspießen, als ich dich entführt habe. Entweder biete ich dir etwas oder du haust ab. Du hast ja eine Alternative."
    
    Sie kommt mit langsamen Schritten näher.
    
    "Irgendwie verspüre ich einen inneren Drang, ehrlich mit dir zu sein. Ich weiß nicht warum, aber es ist nun einmal so. Es ...
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