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Quarantäne in Kapstadt
Datum: 17.04.2020, Kategorien: 1 auf 1,
... macht wahrscheinlich keinen Sinn, sich irgendetwas vorzumachen. Ich meine, wir haben uns ja bereits in vielen interessanten Situationen erlebt. Diese Erfahrungen machen es leichter, den anderen zu durchschauen." Sie schaut mir kokett in die Augen. "Tja, und deswegen muss ich dir gestehen, dass diese kleine Rivalität mit Marie mich unheimlich antörnt. Beim Essen, beim Tanzen, wenn du gerade bei ihr bist, oder jetzt bei mir und selbst bei den unerotischsten Tätigkeiten. Die pure Existenz dieser Konkurrenz, die alles hauchfein umgibt, macht mich scharf. Und ja, eigentlich müsste ich als Frau empört sein und mich unwürdig fühlen, dieses Spiel mitzumachen, und doch: Ich finde es aufregend." Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll. Ja, sie hat recht. Aber warum sagt sie mir das? Ich glaube, Beatrice befindet sich auch schon im Vorhof ihrer Wechseljahre, sie weiß es nur nicht. "Ich finde es auch aufregend, wie du mich sanft zu bestimmten Dingen forcierst. Das war schon von Anfang an so. Ich finde es nur schade, dass du mich zu der eindeutigsten Sache überhaupt nicht forcierst." Das ist mal eine schöne weibliche Andeutung und es passiert nicht zum ersten Mal während unserer Quarantäne. Ich möchte eigentlich fragen, was sie damit meint, aber gleichzeitig will auch nicht mehr reden. Da sie schon nah genug ist, strecke ich meine Hand aus und streiche durch ihr Haar. Mit geschlossenen Augen empfängt sie diese sanfte Geste. Reden beendet? Sie sinkt auf die Knie, und ...
... zwar so, dass ihr Rock einen schönen Kreis um sie herum bildet. Ja, ich glaube, das Reden ist beendet. Sie nimmt ein Scrunchie von ihrem Arm und bindet sich die Haare zu einem Pferdeschwanz. Dann streift sie meine Shorts ab, holt sich ein zweites Scrunchie vom anderen Arm und wickelt es sich hinter ihrem Rücken so um ihre Handgelenke, dass es wie eine Fessel wirkt. Schließlich umschließt sie mich in ihren Mund. Sanft saugt sie an meiner Eichel und leitet damit einen intensiven Akt ein. Wir liefern uns eine ähnliche Schlacht wie am vorigen Tag. Als wir nach einer Stunde müde nebeneinander liegen, knüpft sie nahtlos am Gesprächsthema an: "Du weißt wirklich nicht, was ich mit der eindeutigen Sache meine?" Ich schüttle meinen Kopf und sie grinst nur. Aber ich lasse mich nicht verrückt machen. In diesem Moment ist mir egal, ob sie es mir verrät oder nicht. Sexuell-technisch bin ich mehr als zufrieden. Ich kann damit leben, wenn da noch ein Schmankerl ist, von dem ich nichts weiß. Ich stehe auf und gehe aus dem Zimmer, denn ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich Marie so zurückgelassen habe. Sie sitzt neben der Stereoanlage, in der einen Hand hält sie ein Glas, in der anderen den Tonarm des Plattenspielers und "zappt" durch die Lieder. Sie macht dabei ein traurig-gelangweiltes Gesicht und schaut nur ganz kurz auf, als sie meine Anwesenheit bemerkt. "Diese Lieder sind alle über dreißig Jahre alt. Gott, ist es lange her! Ich erinnere mich noch genau, wie wir sie im ...