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Quarantäne in Kapstadt
Datum: 17.04.2020, Kategorien: 1 auf 1,
... Radio gehört, auf Kassette aufgenommen und das Tanzen dazu daheim geübt haben, nur um später in der Disco die Typen verrückt zu machen. Das war meine Zeit! Und jetzt? Bin ich eine alte Schach..." Ich drücke meinen Zeigefinger auf ihre Lippen. Offensichtlich bin ich heute der seelische Mülleimer für die beiden, obgleich ich sie sehr gut verstehen kann. Ich war ein Kind des Rave und des Trance, Loveparade und Mayday waren meine Welt. Das alles war auch nicht gerade gestern. "Was habe ich in diesen dreißig Jahren gemacht? Eine verkackte Ehe gehabt, nur um dann einen Neustart machen zu müssen. Ich bin keinen Schritt weiter." "Du bist klüger geworden. Du kennst dich besser, du kennst deinen Körper besser, du weißt jetzt viel mehr, was du willst beziehungsweise was du nicht willst." Ich wundere mich, warum ich ihr das erzählen muss. Ich bin mir sicher, dass sie dies alles weiß, das merkt man ihr an, ihre Ausstrahlung verrät es. Ist es nur wegen des vielen Weins? Ist es, weil ich sie vorhin allein gelassen habe? Ungläubig blickt sie mich an, daher muss ich noch einen allerletzten Schuss abfeuern: "Und du siehst scharf aus. Schärfer als mit zwanzig." Sie kann ein kleines Lächeln nicht unterdrücken. Volltreffer! Im nächsten Moment fällt die Nadel quietschend auf das Vinyl und es ertönt ein langsamer Song. Zufall oder gewollt? Egal. Ich nehme ihr das Glas aus der Hand und ziehe sie zum Tanzen hoch. Allerdings umarme ich sie von hinten. Ihren Bauch streichelnd ...
... küsse ich ihren Nacken und bitte auf diese Weise noch einmal um Vergebung. Diese kommt schnell in Form eines Seufzers und damit ist klar, dass wir uns den angenehmen Dingen zuwenden können. Prompt fahren meine Hände nach unten und ziehen ihr Kleid erneut hoch. "Dein kleiner Freund hat sich vorhin ziemlich ausgetobt. Schafft er es jetzt?" Sie bringt es auf den Punkt. Ich bin nicht sicher, dass ich so schnell wieder performen kann. "Nein, aber wofür hat man Hände?" Im nächsten Moment fasse ich mit einer Hand an ihre Perle, mit der anderen an ihre Brust. Ihr Kleid ist mittlerweile nur noch ein zusammengeschobener Stoffstreifen am Bauch, es verdeckt nichts mehr. Ich bin draufgängerisch, die Lustwellen haben ihren Körper schnell im Griff, worunter am meisten ihr Gleichgewicht leidet. Sie muss sich am Regal abstützen. Ich lecke, schmatze und beiße ihren Nacken, knete mit meiner linken Hand ihr Brust und meine andere Hand treibt ihr nasses Fleisch an. Umklammert ist sie in meiner Gewalt -- nicht als ob sie etwas dagegen hätte. Binnen kürzester Zeit kommt sie. Sie kreist dabei mit ihren Schultern und neigt ihren Kopf ganz zur Seite. Vorlauf und Höhepunkt sind kurz. Sie sammelt sich schnell, nimmt das Glas und nippt dran. Soll das Tanzen und Trinken etwa weitergehen? "Du kannst gut... tanzen. Aber bereits in fünf Minuten fühle ich mich so, als wäre ich seit zehn Jahren nicht berührt worden", jammert sie. Sie tut mir leid, auch wenn ein bisschen der Alkohol aus ihr ...