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Quarantäne in Kapstadt
Datum: 17.04.2020, Kategorien: 1 auf 1,
... Sofa zu ihnen zu gesellen, werde ich nahtlos in ihr Treiben integriert. Ich werde angefasst, begrapscht und erwidere alles gleichermaßen. Dabei fungieren diese Körperlichkeiten sowohl als "musikalische Untermalung" beim Plaudern als auch als Platzhalter, wenn gerade das Thema gewechselt wird. Meistens befummeln sich zwei, während der oder die dritte dabei ein Schlückchen zu sich nimmt. Mit jeder Berührung und mit jedem Schluck heizt sich die Atmosphäre weiter auf. Es entsteht ein fließender Übergang in einen Dreier mit hyperaktiven Teilnehmern, die alle ständig irgendetwas lutschen oder lecken wollen. Ich spüre, dass ich langsam an die Grenzen meiner männlichen Leistungserbringung komme, doch werde ich konstant entweder mit der Hand oder mit dem Mund bearbeitet, oder -- wenn gerade niemand mein Glied berührt -- durch ihren Anblick visuell stimuliert. So verfalle ich in einen sexuellen Mischmasch, mein Stab springt hin und her zwischen den insgesamt vier Lusthöhlen (zweimal Mund und zweimal Vagina, der Anus bleibt dieses Mal außen vor). Meine Lippen wollen zudem ständig eine Pflaume beglücken oder zumindest eine Brust. Da der Alkohol auch bei mir kräftig ansetzt, verliere ich ein wenig das Gefühl für Raum und Zeit. Wo, mit wem, wie lange? Ich weiß es nicht genau. Die Hemmschwellen sinken und sinken. Ich mache mir einen Spaß daraus, die beiden Frauen zu erregen, und ihren Liebessaft auf ihre Brüste, auf ihre Gesichter und insgesamt auf ihre Körper zu schmieren. Wir ...
... philosophieren dabei über die unbeantwortbare Frage, ob eine Frau genug Sekret produzieren könnte, um damit ihren ganzen Körper eincremen zu können. Daraufhin fangen die beiden (dem Rausch sei Dank) doch tatsächlich an, über Körperpflegeprodukte zu diskutieren. Den Dialog kann ich keine zwei Minuten lang ertragen und belustige mich damit, Beatrice beim Reden durch das Lecken ihres Fötzchens ständig zu unterbrechen und sie schließlich zum Höhepunkt zu bringen. Danach meldet sich mein Magen. Die gestrigen und heutigen Aktivitäten haben uns dermaßen gefesselt, dass weder Beatrice einkaufen gewesen ist noch die Haushälterin gebeten wurde, Lebensmittel zu besorgen. Die Auswahl ist demzufolge nicht sehr groß und wir brauchen etwas Deftiges, was gegen den Alkohol ankommt. Wir finden drei große Tüten Pommes in der Gefriertruhe. Die werden in den Ofen gehauen und mit viel Mayonnaise verzehrt. Entsprechend setzt eine kleinere Ernüchterung ein, was zwar den sexuellen Hunger etwas zurückhält, nicht aber die sexuellen Gedanken. Beatrice blickt zurück: "Daniel, weißt du eigentlich, dass ich so nah dran war, dich damals wegen Belästigung bei der Personalabteilung zu melden? Also ganz am Anfang, als du nur geflirtet hast." "Gut zu wissen. Was hat dich denn davon abgehalten?", frage ich und hab im Nachhinein ein mulmiges Gefühl. "Du warst immer knapp unter dem Schwellwert. Tja, und dann hast du plötzlich um Erlaubnis für deine Komplimente gefragt. Auf eine Weise, die nicht abzulehnen ...