1. Römische Fesseln 01


    Datum: 13.04.2022, Kategorien: Nicht festgelegt,

    ... genießen.
    
    „Jetzt, wo ihr gut gesichert seid, bekommt ihr einen kleinen Bonus von mir. Keine meiner bisherigen Kundinnen hatte bisher in das Vergnügen meiner Auktion. Ich werde euch zeigen, was ihr für die da unten Wert seid. Doch ihr müsst schon mitmachen. Immer dran denken, gleich fangen die Giorni di libertà offiziell an. Wenn die Gebote zu schnell aufhören, werdet ihr vielleicht wirklich verkauft!"
    
    Kichernd kniff er mir in die Brust und drehte sich zum Publikum um. Unser Führer hatte sichtlich seine Freude an seiner neuen Rolle. Mit lautem Rufen holte er noch die letzten Fußgänger heran und pries unsere Vorzüge dem Publikum an. Zumindest vermutete ich das, weil seine Hände regelrecht über unsere Körper wanderten. Die ersten Gebote ließen auch nicht lange auf sich warten.
    
    Die gleichmäßige Art Stimmen, hatte etwas Hypnotisierendes an sich. Sie zogen mich geradezu in diese Fantasie hinein. Fast wie von selbst bog sich mein Körper vor, damit meine Bieter einen noch besseren Einblick auf mich bekamen. Es war nicht die leere Drohung unseres Führers, die mich dazu trieb. Die Feiertage hatten ja bereits begonnen. Es waren auch nicht seine Finger, die wussten, was sie mit mir anstellen mussten. Ich wollte es dagegen diesen Menschen hier zeigen, was für ein guter Fang ich wäre. Sie sollten sehen, was ihnen entgangen ist. Der stetig steigende Preis war wie ein Egotrip ließ eine Hitze in mir geradezu explodierten.
    
    Nach den Geräuschen neben mir zu urteilen, erging es ...
    ... Nette nicht anders. Ihr spitzes Stöhnen hob sich deutlich vom Geschrei der Umstehenden ab und ich konnte es ihr nicht verdenken. Diese Finger waren geradezu magisch und trieben auch mich immer weiter voran. Kam das Stöhnen mittlerweile sogar aus meinem Mund? Ich hätte es nicht sagen können. Mein Gehirn wurde von einem Rausch erfasst, der alles um mich wegzudrücken schien. Nur ein leiser Gedanke formte sich ganz weit hinten: sollte ich hier nicht einfach bleiben?
    
    Zur Begeisterung der Zuschauer spreizten sich meine Beine immer weiter. Ich bemerkte nicht mal, wie ich mit ihnen geradezu versuchte die Finger zu umklammern. Ihre Gebote mussten sich mittlerweile gegenseitig übertreffen. Doch auch das bekam ich nicht mehr mit. Ich hatte das Denken aufgegeben und ließ mich nur noch fallen!
    
    Nur einzelne Worte brachen durch die Nebelwand in meinem Kopf.
    
    „Cinque!... Quattro!..."
    
    Plötzlich stand er hinter uns und hob je eines unserer Beine in die Höhe. Auch der letzte Bieter bekam dadurch einen Einblick auf das rhythmische Zucken zwischen meinen Beinen. Im Nachhinein konnte ich nicht mehr sagen, was genau passiert war. Plötzlich traf mich eine Gewalt, wie ich sie noch nie zuvor erlebte hatte und schlagartig löste sich in mir die gesamte aufgestaute Anspannung. Ich versuchte regelrecht all meine Gefühlte aus mir herauszuschreien, während mein Körper den Strapazen nachgab und in sich zusammensackte. Ich wusste in dem Moment nicht einmal, was mich da erwischt hatte, sondern driftete ...