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Kumiho Na-Ri 02
Datum: 11.10.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... wären seine Männer sicher verloren. Sie wären nicht in Lage, gegen drei Samurai zu gewinnen. Wenn er nur nicht so erschöpft wäre. * * * Am nächsten Tag passierte Taka mit seinem Trupp einige kleinere Dörfer. Wohlweislich vermied er es, sie zu betreten, sondern umging sie großzügig. Selbst wenn sie nicht verteidigt würden, sich auch keine feindlichen Soldaten dort befanden, mochten doch vielleicht einige Einwohner in Versuchung gelangen, sie mit Pfeilen zu beschießen. Unbemerkt blieben sie jedoch nicht. Taka hätte es vorgezogen, einen anderen Weg zu nehmen, der etwas abseits, und fern von Ansiedlungen verlaufen würde, doch er kannte das Land und diese Gegend nicht. So war er gezwungen, auf dem breiten Hauptweg zu reisen, wollte er sich nicht verirren. Als es Abend wurde, suchten sie sich einen versteckten Lagerplatz abseits des Weges. Taka hasste es, sich verstecken zu müssen. Der Koreaner würde dafür bezahlen! * * * Na-Ri blieb nichts anderes übrig, sie musste Hilfe rufen. Nicht diesen nichtsnutzigen Sterblichen, der nur sinnlos herumrannte. Nein, es gab nur eine Hilfe, welche sie jetzt anfordern konnte: Ihre kleine Schwester Yun. Sie begab sich wieder in die Überwelt und suchte Yuns Präsenz. Das war nicht unproblematisch, denn Yun war dem Element Feuer zugeordnet, wodurch eine Begegnung hier auch sehr schmerzhaft war. Sie würde nicht erfreut sein, an ihrem metaphorischen Schwänzen gezogen zu werden. Bildlich gesprochen an ...
... allen ihren sieben Schwänzen gleichzeitig, und in verschiedene Richtung, mit aller Kraft. Aber noch weniger würde es sie erfreuen, zu erfahren, wie es Na-Ri gerade ging. Absolut nicht erfreut! Blutdurst Yun war eine geborene Jägerin. Sie liebte es, ihre Beute aufzuspüren, sie zu studieren, in die Enge zu treiben und dann zuzuschlagen. Und der Reiz dabei war, dass die Beute häufig sogar genau wusste, dass sie die Beute war, und alles tat, um ihr zu entkommen. Doch sie siegte immer. Fast immer. Gerade lag wieder eine Beute unter ihr. Wehrlos und völlig in Yuns Bann. Sie würde ihm heute ihren Kuss geben. Yuns Kuss. Stöhnend wand sich der junge Mann unter ihr. Und auch sie stöhnte vor Erregung. Sein Glied war tief in ihr, und genüsslich ritt sie seinen Phallus, den Moment hinauszögernd, bis er darum bettelte, endlich erlöst zu werden. Und dann würde sie sein Blut nehmen. Als Geschenk. Als Bezahlung. Als ihre Beute. Und er bekäme die Erlösung. Seine Hände spielten an ihrem Hintern, forderten durch kräftiges Ziehen auf, dass sie sich schneller zu bewegen hatte. Nein, darauf ließ sie sich nicht ein. Sie bestimmte! Mit einer Kraft, welche man diesem schlanken, zierlichen Körper nicht zutrauen würde, ergriff sie seine Handgelenke, und führte seine Hände an ihre Brüste. „So mein Kleiner, da darfst du kneten. Aber das Tempo bestimme ich!", hauchte sie mit vor Erregung zitternder Stimme. Er griff zu. Der Schmerz war ihr nicht ...