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Kumiho Na-Ri 02
Datum: 11.10.2023, Kategorien: Sci-Fi & Phantasie,
... unwillkommen. Er steigerte ihre Erregung. Mit ihren Fingernägeln kratzte sie über seine Brust, gab den Schmerz zurück. Aber noch nicht blutig. Nein, er musste schließlich darum betteln, dass sie ihn blutig kratzte. Wenn sie sein Blut schließlich trank, war er zur Strecke gebracht, Mit ihrer Hitze würde sie anschließend die Wunde wieder verschließen. Zurück blieb ein Mal, ihr Zeichen: Yuns Kuss. Und ein Mann, der den Höhepunkt seines Lebens genossen hatte. So er dabei nicht starb. Es war soweit. Er war soweit. Sie spürte es. Nun führte sie seine Hände wieder an ihren Hintern und beugte sich vor. „Möchtest du die Erlösung?", flüsterte sie in sein Ohr. „Ja!" „Was gibst du mir dafür?" „Was du willst!" „Auch dein Blut?" „Auch mein Blut!" „Dann sei es so!" Sie leckte über seine linke Brustwarze, nahm sie in den Mund und saugte etwas daran. Als sie spürte, wie sein Höhepunkt kam, fuhren blitzschnell ihre Zähne aus und sie biss zu. Sie biss nicht in die Halsschlagader. Das ging zu schnell. Das tötete. Sie tötete nicht durch Aussaugen. Wenn sie dabei tötete, dann durch Leidenschaft. Bei älteren Männern blieb einfach das Herz stehen. Deshalb bevorzugte sie Junge, obwohl die schwerer bis zu diesem Punkt zu bringen waren. Das war die Kunst. Ihre Kunst. Die Kunst einer Kurtisane. Und auch sie kam. Sie nahm seinen Samen und sein Blut in sich auf. Von beiden Seiten strömten seine Energien in ihren ...
... Körper. Ein Rausch erfasste sie. Dann kam der Schmerz. „Arrrrrgh!", schrie sie plötzlich und sprang von dem Mann auf. Wild schlug sie um sich, drehte sich im Kreis. Ihr Gesicht veränderte sich, der Mund stülpte sich vor. Schnell sprang sie hinter die Trennwand aus Papier. „Was ist, warum hast du so geschrien?", wollte der junge Mann erschrocken wissen. Eben noch hatte er im siebten Himmel geschwebt, und war dann plötzlich durch den Schrei bis in sein Innerstes erschüttert worden. Nun bemerkte er die Verletzung. „Du hast mir die Brustwarze abgebissen!", schrie er entsetzt auf, und griff sich an die blutende Brust. Yun hatte die Verwandlung abgeschlossen und konnte den Schmerz des Rufes nun ertragen. Der Sterbliche war jetzt lästig. Mit einem Satz sprang sie über die 2 Schritt hohe Trennwand und direkt auf die Brust des Mannes. Durch den Aufprall wurde er schmerzhaft zurück auf die Matratze gedrückt, und entsetzt blickte er sie an. „Du hast es mir freiwillig gegeben, vergessen?", zischte sie aus ihrer Schnauze. Der Schnauze eines menschengroßen Fuchses. Eines Fuchses mit sieben Schwänzen! „Hast du Grund zu klagen?" Ihre Augen leuchteten von innen heraus blau. Zu Tode erschrocken schüttelte der junge Mann seinen Kopf. „Gut! Und wenn du irgendwem hiervon erzählst, werde ich mir auch den Rest von dir holen. Du bist nun ein Teil von mir. Du bist in mir. Ich werde dich immer finden, egal wo du bist! Und nun verschwinde!" Sie ...