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Antike Sklavenphantasien. Bacchanal
Datum: 17.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... wurde in die Höhe gebaut. Im Erdgeschoss seines dreistöckigen Hauses hatte der Maler vorne an der Straße eine Art Verkaufsraum, wo er seine Kunden empfing. Nach hinten gab es eine Werkstatt, Lagerräume, einen Hof und die Latrine. Im ersten Stock wohnte Lucius Pictus mit seiner Frau Aurelia und der jüngsten Tochter Letitia. In der Wohnung darüber lebte Lydia, die ältere Tochter mit ihrem Mann Brutus. Ganz oben unterm Dach waren Abstellräume und die Sklavenunterkünfte. Die Nachbarn grüßten und staunten über die neuen Sklaven des Malers. Sie frotzelten, dass man sehe, wer hier das meiste Geld verdient und spekulierten, ob Lucius ein Bordell betreiben wolle. Es waren gute Freunde, die sich derbe Späße erlauben konnten. Hier im Viertel hielt man zusammen, es war eine eingeschworene Gemeinschaft, die es verstand, ihre Interessen durchzusetzen. Im Haus wurden sie von Brutus, dem Schwiegersohn, erwartet. Der junge Römer musterte die beiden neuen Sklaven, strich die langen Haare der hübschen Blondine nach hinten und wog mit einer Hand ihre üppigen Brüste. Er hob die Lendenschurze der beiden fast nackten Germanen hoch und betrachtete ihre Geschlechtsteile. Sie mussten die Hände nach oben strecken und sich auf der Stelle drehen. „Zwei reinrassige Germanen", stellte Brutus fest, „Sie sind perfekt, Meister." Er nannte seinen Schwiegervater Meister, weil er auch dessen Geselle und Schüler war. Wegen seiner Begabung als Maler hatte Lucius Pictus ihn als Mann für seine älteste ...
... Tochter Lydia ausgewählt. Er hoffte auf talentierte Enkelkinder, die einmal das Geschäft weiterführen. Erschöpft von ihrem Einkauf, hatten sich die vier anderen Familienmitglieder auf gepolsterten Liegen niedergelassen. Brutus ließ sich von den Sklaven ihre Hinterteile präsentieren und freute sich: „Ab jetzt kann der kräftige Bursche die Karre ziehen und das Arbeitszeug schleppen. Und das Mädchen können wir gut fürs Pigmente machen in der Werkstatt gebrauchen." „Immer langsam, mein lieber Brutus.", unterbrach ihn seine Frau, „Die Sklavin wird im Haushalt arbeiten, oder denkst du, dass wir weiter waschen, fegen und putzen?" „Ach das bisschen Haushalt.", meinte ihr Mann, „ist doch schnell gemacht." Er fummelte an Hiltruds Hinterteil und Lucius, das Familienoberhaupt erklärte: „Die beiden waren sehr teuer und damit wir sie lange benutzen können, gehen wir achtsam mit ihnen um und schinden sie nicht kaputt." Dann ergriff die Mutter das Wort: „Brutus, sei bitte so nett und zeige den beiden, wo der Wein und das Trinkgeschirr ist, damit sie uns eine wohlverdiente Erfrischung servieren können." Ihr Schwiegersohn schnappte sich die Leinen, die an den Halsbändern der Sklaven baumelten, befahl: „Kommt mit!" und zog sie in die Küche. Dort konnten sie die Leinen abnehmen und der junge Römer machte sich gleich an Hiltrud ran. Er zog sie an sich, griff an ihre Brüste und versuchte sie zu küssen. Das arme Mädchen wehrte sich so gut sie konnte und Oswin stand mit geballten Fäusten ...