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Antike Sklavenphantasien. Bacchanal
Datum: 17.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... verschafft. Den Wächterinnen der weiblichen Tugend gedient zu haben, erhöhte das Ansehen und die Heiratschancen. Letitia freute sich schon, den keusch lebenden Tempeldienerinnen von ihrem neuen Sklaven zu erzählen. Hiltrud musste den beiden anderen Frauen im Haus helfen und Oswin ging mit Brutus in die Werkstatt. Um sich bei der Malerarbeit nicht die Kleidung mit Farbe zu beschmutzen, mussten sich die Männer umziehen. Brutus zog eine Tunika an, auf der schon viele Farbflecken waren und bestimmte, dass für den Sklaven ein Lendenschurz reicht. So spärlich bekleidet musste Oswin allerlei Arbeitsgerät, Kisten, Säcke, Eimer und Wannen aus Blech auf einen Handwagen laden. Damit machten sie sich auf den Weg und der Sklave musste das Gefährt mit den zwei großen Rädern ziehen. Eigentlich war die Karre schwer genug, aber Brutus setzte sich noch darauf und hatte Spaß, seinen fast nackten Untertan mit einer Peitsche anzutreiben. Erst als es den Berg hinauf, auf einen der Hügel Roms ging, stieg der Sklavenschinder ab. Hier oben standen die prächtigen Herrenhäuser der wohlhabenden und adeligen Römer. Es war grüner, nicht so laut und roch besser als unten in der Stadt. Durch ein Tor gelangten sie auf den Hinterhof eines Domus, wie die Stadthäuser der Reichen genannt wurden. Hier luden sie den Wagen ab und brachten das ganze Zeug in ein Zimmer, dessen Wände vom Meister Pictus bemalt werden sollen. Alles war vorbereitet, das Zimmer leergeräumt, der kostbare Fußboden mit Strohmatten ...
... abgedeckt und die Wände frisch verputzt. Zuerst wurde Kalk, Marmormehl und Wasser in eine Blechwanne gegeben. Der Sklave musste die zähe Pampe solange rühren, bis alles gut vermischt war. Mit einem glatten Blech verteilte Brutus die schneeweiße Masse gleichmäßig auf einer der Wände. Als Oswin mit dem Reinigen der Arbeitsgeräte fertig war, kam der Meister. Er hatte Hiltrud dabei und machte sich sofort an die Arbeit. Das Bild musste fertig sein, bevor der Kalkputz trocken war. Lucius Pictus entrollte ein Pergament, auf dem er das Motiv nach den Wünschen der Kundschaft, vorgezeichnet hat. Oswin musste die Zeichnung halten, während der Maler sie mit einem hölzernen Griffel auf den noch weichen Putz übertrug. Es ging zügig weiter. Brutus hatte die Farben bereitgestellt und begann mit dem Ausmalen der Flächen. Hiltrud und Oswin mussten sich ausziehen und ganz nackt nach den Anweisungen ihres Herrn aufstellen. Hilli hatte die blonden Haare zu zwei langen Zöpfen geflochten und sah echt süß aus. Sie musste sich leicht vornübergebeugt an einer Wand abstützen, Oswin sich hinter sie stellen und seinen Unterleib auf ihren Po drücken, so als ob er sie von hinten nimmt. Sein langer Schwanz reagierte mit einer Blitzerektion und Oswin klemmte ihn zwischen Hillis Schenkel. Er musste ihre Zöpfe nehmen und festhalten. Der Meister korrigierte ihre Haltung, bewegte Köpfe, Arme und Beine, bis er zufrieden war. Die beiden Modelle mussten so stillhalten und Lucius Pictus begann sofort ...