1. Antike Sklavenphantasien. Bacchanal


    Datum: 17.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... mit dem malen. Oswin spürte, dass Hilli auf den harten Schwanz zwischen ihren Beinen reagierte und alles nass wurde. Immer stärker wurde sein Drang, zuzustoßen und loszurammeln. Das ist ja schlimmer, wie ausgepeitscht werden, dachte er und überlegte, seiner Natur freien Lauf zu lassen und eine Strafe in Kauf zu nehmen.
    
    Nur weil er Hilli da nicht mit hineinziehen wollte, konnte er sich beherrschen. Lucius arbeitete konzentriert, schaute ständig zwischen dem nackten Paar und seinem Bild hin und her. Brutus assistierte und reichte Farben und Pinsel.
    
    Nach einer, für Oswin und Hiltrud gefühlten Ewigkeit, war der Meister fertig und sie durften sich wieder bewegen. Auf dem Bild an der Wand waren sie gut zu erkennen. Dort standen sie in einem Wald, Hilli an einen dicken Baum gelehnt und Oswin dahinter.
    
    Lucius Pictus verabschiedete sich und nahm Hiltrud wieder mit. Brutus musste das Werk vollenden und malte noch Blätter, Blumen, Pilze, Vögel und zwei Hasen hinzu. Oswin reichte ihm Pinsel und Farben und staunte wie schnell er das konnte.
    
    Es war noch früh am Tag, als sie wieder zurück waren. Der Sklave musste erst abladen und die Pinsel reinigen, bevor er etwas zu essen bekam. In der Küche gab Hilli ihm eine Schüssel Getreidebrei und hatte ein paar schöne Stücke Fleisch für ihn darin versteckt.
    
    Zeit für Zärtlichkeit blieb nicht, da Letitia nachhause kam und sofort bedient werden musste. Die Römer machten früh Feierabend und nutzten die vielfältigen Freizeitangebote ...
    ... der Stadt. Man ging in die Therme, den Circus, die Arena, ins Theater oder in eine der vielen Tavernen und Bordelle.
    
    Die Römer konnten das süße Leben genießen, weil ein Heer von Sklaven die Arbeit verrichtete. Auch für Oswin gab es keine Freizeit und wurde am Nachmittag in der Werkstatt zum Pigmente machen eingesetzt. Er musste farbige Steine zerstoßen, zermahlen und immer feiner sieben, bis sie nur noch Staub waren.
    
    Durch ein Fenster zum Hof konnte er Hilli beim Wäschewaschen zuschauen. Sie stand in einem Holzbottich, hielt ihre Tunika hoch und stampfte mit den nackten Füßen die Wäsche. Die Hausherrin kam und gab noch mehr schmutzige Sachen dazu.
    
    Aurelia war allein, ihre Familie ist in die Therme gegangen. Sie hütete heute das Haus und beaufsichtigte die Sklaven. Oswin sah, dass sie zu ihm hinüber in die Werkstatt kam. Sofort drehte er die schwere Steinmühle schneller, um ihr keinen Anlass zu geben, ihn zu maßregeln oder mit Peitschenhieben anzutreiben.
    
    Nur mit einem Lendenschurz bekleidet, saß er auf einem niedrigen Hocker, hatte die Beine weit gespreizt und dazwischen die Mühle. Wider erwartend war seine Herrin sehr freundlich zu ihm. Sie stellte sich ganz nah hinter ihn, Oswin spürte ihr Kleid auf seinem Rücken und ihre Hände auf seinen Schultern.
    
    „Mach mal eine Pause, Junge.", wies sie ihn an und massierte seine Schultern und Nacken. Oswin hörte auf, die Steinmühle zu drehen und sofort verstummte das unangenehme, knirschige Geräusch. „Oh, wie verspannt du ...
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