1. Antike Sklavenphantasien. Bacchanal


    Datum: 17.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... eine der Damen und die andere: „Ja, animalisch und pervers." Der Sklavenhändler klatschte in die Hände und befahl: „Kommt her, ihr Lüstlinge und lasst euch anschauen!" Die Mädchen mussten absteigen und siech mit den Jungs vor den römischen Herrschaften in einer Reihe aufstellen.
    
    Die feinen Damen ließen es sich nicht nehmen und mussten die prallen Luststangen anfassen, während ihre Männer die Brüste der Mädchen abgriffen. Dann gingen sie weiter und die Sklaven wieder an die Arbeit.
    
    Auch am nächsten Tag war Oswin im Ernteeinsatz. Diesmal musste er Erdbeeren pflücken und staunte, wie groß sie hier im Süden wurden. Als er am Boden hockte und die Pflanzen nach reifen Früchten absuchte, kam der Händler mit einem Mann vorbei.
    
    „Ach wie süß, so einen Blondschopf wollte ich immer schon haben.", erklärte der Kunde und wuschelte durch Oswins Haare. „Sklave, steh auf!", befahl der Händler und als der nackte Junge in voller Größe vor ihnen stand, meinte der Herr: „Donnerwetter, die Götter haben es aber gut mit ihm gemeint. Den möchte ich mir näher anschauen."
    
    „Gerne, ich lasse ihn sofort in unseren Vorführraum bringen", bestätigte der Sklavenhändler und schlug vor: „Dort drüben habe ich noch einige interessante Exemplare, wenn Sie die auch noch sehen wollen." „Aber mit Vergnügen, Sie haben einen echten Lustgarten.", gab der Mann zur Antwort und die beiden gingen weiter.
    
    Kurz darauf wurde Oswin und ein schwarz gelockter Junge von einem Schergen abgeholt. Die jungen Sklaven ...
    ... mussten sich waschen und wurden, nackt wie sie waren, ins Haus gebracht. Oswin war zum Ersten mal in einem römischen Herrenhaus und staunte über die bunten Bilder und feinen Ornamente an den Wänden.
    
    Er sah auch Hiltrud wieder, nackt wie alle Sklaven bediente sie den Hausherrn und seinen Kunden. Die beiden Römer saßen auf gepolsterten Sofas, die Sklavin kniete davor, goss aus einem Krug Wein in Gläser und reichte sie den Herrn.
    
    In dem großen, hellen Raum fiel von oben Tageslicht auf ein niedriges Podest oder kleine Bühne. Oswin und der andere Junge mussten sich darauf stellen und die Hände nach hinten halten. Der Scherge blieb mit seiner aufgerollten Peitsche in der Nähe.
    
    „Na pass doch auf, du blöde Kuh!", schnauzte der Händler und schlug der Sklavin auf den Kopf. Hiltrud hätte das Glas des Gastes nicht so voll gießen dürfen, als er es an sich nahm, schwappte etwas über und spritzte auf die Toga des Römers.
    
    „Entschuldige dich bei dem Herrn, du verdorbenes Miststück!", tobte der Hausherr und schlug ihr erneut auf den Hinterkopf. Das arme Mädchen verstand zwar nicht alles, wusste aber, was er wollte, beugte sich hinunter und küsste die Füße des Gastes. Als sie sich wieder aufrichtete, sagte sie in sehr schlechtem Latein: „Bitte entschuldigen sie gnädiger Herr."
    
    Die Männer lachten und der Kunde meinte: „So ein Dummerchen, zu blöd, um ein Glas Wein einzuschenken." „Selbstverständlich komme ich für die Reinigungskosten auf, mein Herr.", erklärte der Händler und zog die ...
«12...567...41»