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Antike Sklavenphantasien. Bacchanal
Datum: 17.03.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Laufsteg, Podeste, eine Bühne und ein großes Zelt. So musste das ganze nicht jedes Mal auf- und abgebaut werden. Mitten in der Nacht begannen die Vorbereitungen im Hofgut des Marcus Ruchfus. Die Sklaven und Sklavinnen mussten sich gründlich waschen, rasieren, frisieren, die Körperbehaarung entfernen und die Haut einölen. Sie bekamen frische Lendenschurze anzuziehen und eiserne Halsringe angelegt. Daran wurden sie, nach Geschlechtern getrennt, mit einer langen Kette aneinander gebunden. Es war noch dunkel, als sie losgingen und kamen bei Sonnenaufgang in Rom an. Auf dem Marktplatz herrschte schon ein reges Treiben. Sklavenhändler kamen mit ihrer lebenden Ware und bauten ihre Stände auf. Geschrei und Peitschenknallen war zu hören. Je nach Verwendungszweck gab es verschiedene Bereiche. Für die schwere Arbeit, beispielsweise in den Steinbrüchen, oder zum Holzfällen und Sägen, wurden die billigen Arbeitskräfte gleich gruppenweise verkauft. An anderer Stelle wurde mit gebildeten Sklaven gehandelt. Wer eine Schreibkraft, einen Hauslehrer oder guten Handwerker suchte, schaute sich dort um. Viele wollten eine Sklavin für die Hausarbeit erwerben, während die reinen Lustsklaven Luxusartikel für Wohlhabende waren. Die Mitarbeiter des Marcus Ruchfus verteilten ihre Verkaufsobjekte auf die verschiedenen Präsentationsmöglichkeiten. Vier Sklavinnen oder Sklaven mussten sich um große, feststehende Pfähle stellen und wurden mit den Händen nach oben festgebunden. Einige ...
... Lustobjekte wurden zwischen zwei Pfählen, aufgespreizt wie ein X fixiert, während andere sich auf niedrige Podeste stellen mussten. Alle waren bis auf einen kleinen Lendenschurz fast nackt. Mit einer Art Laufsteg war der Marktstand vom Weg abgetrennt. Darauf mussten sich die besonders schönen Exemplare präsentieren und Kundschaft anlocken. Oswin wurde auf eine große, runde, aufrecht stehende Scheibe geschnallt. Diese war drehbar und der Sklave konnte auf den Kopf gestellt werden. Es gab zwei solcher Drehscheiben, sie standen sich gegenüber und auf die andere wurde Hiltrud geschnallt. Oswin blickte direkt auf sie, sah, wie die hübsche Blondine mit weit gespreizten Armen und Beinen auf der hölzernen Scheibe hing. Die Brüste waren frei und nur ihr Lustbereich wurde von einem knappen Lendenschurz bedeckt. Drehte man die Sklavin auf den Kopf, hing das schmale Stück Stoff nach unten und die blanke Spalte konnte in Augenhöhe begutachtet werden. Bei Oswin war der Effekt derselbe, nur dass auch sein Schwanz und Sack herunterhing. Als die Sonne höher stand, spannten die Schergen ein großes Sonnensegel auf und es war angenehm schattig. Jetzt waren viele Kaufinteressenten unterwegs und suchten nach geeigneten Sklaven und Sklavinnen. Die Drehscheiben waren eine echte Attraktion und ständig in Bewegung. Immer wieder hingen Oswin und Hilli auf dem Kopf und wurden zwischen den gespreizten Beinen untersucht. Damit die wertvollen Verkaufsobjekte keinen Schaden nahmen, wurden sie nach einer ...