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Verenas Anfang
Datum: 08.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... meinen Schreibtisch, die Kollegin neben mir fragt: „War's geschäftlich erfolgreich?" Ich lüge lächelnd: „Sehr." Aber es ist dieser Moment, in dem ich weiß: Ich werde heute Nacht nicht schlafen. Ich werde mich waschen. Mehrmals. Und trotzdem rieche ich ihn. Und werde wieder feucht dabei. Und ich hasse mich dafür. Und ich dachte, ich hätte Kontrolle Ich sitze da. Starre auf den Bildschirm. Meine Finger liegen auf der Tastatur, aber ich tippe nichts. Das Tabellenblatt ist offen. Die Zahlen flimmern. Ich spüre sie nicht. Ich spüre nur mich. Noch. Immer. Ihn. Mein Slip klebt wieder. Meine Haut spannt. Meine Oberschenkel erinnern sich. Ich denke: Es war gut. Es war intensiv. Es war das, was ich wollte. Und gleichzeitig denke ich: Ich bin eine verdammte Idiotin. Ich habe zugelassen, dass er mich fickt, erst in den Mund, dann überall - als wäre ich ihm ausgeliefert. Ich habe ihm meinen Körper gegeben, ohne eine Frage zu stellen. Ich habe es genossen, von ihm benutzt zu werden -- zumindest in dem Moment. Aber jetzt sitze ich hier. In diesem grauen, sterilen Büro. Die Kaffeemaschine rauscht, irgendwo lacht jemand am Telefon. Und ich sitze hier mit meinem Geheimnis -- wie eine zu große Jacke, die mir nicht steht, aber ich nicht ausziehen kann. Ich denke an gestern. An sein Schweigen, als ich noch im Bett lag. An den Moment, als er aufstand, sich langsam das Hemd zuknöpfte, ohne mich noch einmal ...
... anzusehen. An mein „Willst du einen Kaffee?" -- das er nur mit einem „Wir müssen los" quittierte. Ich schäme mich nicht für den Sex. Ich schäme mich dafür, dass ich gehofft habe, er würde sich umdrehen. Vielleicht lächeln. Vielleicht einfach... kurz bleiben. Stattdessen hat er meine Bereitschaft genommen wie ein Schlüssel, der passt. Kein Dank. Keine Frage. Nur das Schloss geöffnet. Reingegangen. Wieder weg. Ich spüre, wie mir die Kehle brennt. Ich schlucke. Nicht weinen. Nicht hier. Ich erinnere mich an früher. Wie ich dachte, dass ich mal stark sein würde. Wie ich dachte, ich würde Karriere machen, ohne mich zu verbiegen. Wie ich glaubte, ich hätte Standards. Und Prinzipien. Jetzt habe ich: ihn. In mir. Immer noch. Und dieses Flirren zwischen den Beinen, das sich anfühlt wie Schuld. Ich weiß, was alle denken würden, wenn sie es wüssten: Sie hat's doch gewollt. Sie hat sich hochgeschlafen. Kein Wunder bei so einem Chef. Und vielleicht stimmt es. Vielleicht hab ich es genau so gebraucht. Aber was niemand weiß: Ich wollte gesehen werden. Nicht nur geöffnet. Ich wollte wichtig sein. Nicht nur willig. Und trotzdem: Wenn er mich heute Abend wieder rufen würde... Ich weiß, ich würde hingehen. Und das ist das Erschreckendste an allem. Betriebsblind Das Sommerfest beginnt harmlos. Weiße Pavillons, aufgestellte Heizpilze, Sekt in Plastikgläsern. Die Buchhaltung grillt, die Konstruktion steht in Gruppen zusammen, redet ...