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Verenas Anfang
Datum: 08.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Licht, werfe nur die Tasche aufs Sofa und ziehe langsam die Jacke aus. Im Flurspiegel sehe ich mich kurz an. Meine Augen glänzen. Nicht vom Regen. Nicht nur. Ich gehe ins Schlafzimmer. Ziehe mich aus, Stück für Stück, als würde ich jedes Teil kurz prüfen, bevor ich es ablege. Der Stoff meiner Bluse riecht noch nach ihm. Einige danebengegangene Tropfen sind angetrocknet. Keine Regentropfen, sondern seine. Ich lege die Bluse nicht in den Wäschekorb. Ich setze mich aufs Bett, ziehe die Beine an, blicke ins Leere. In mir rauscht es. Irgendwo zwischen Begehren und Beschämung. Und während ich so dasitze, merke ich, wie mein Körper eine Entscheidung trifft, bevor mein Kopf bereit ist, sie zu fällen. Ich strecke mich langsam auf die Matratze, atme tief durch, schließe die Augen. Und dann lasse ich es zu. Nicht, weil ich vergessen will. Sondern weil ich erinnern will. Mich. Ihn. Alles dazwischen. Die Nacht danach Ich liege auf dem Rücken, nackt, das Laken nur lose über mir. Es ist warm im Zimmer, aber meine Haut fühlt sich kühl an. Vielleicht, weil ich mich selbst gerade nicht ganz spüre. Oder vielleicht, weil mein Kopf noch nicht bereit ist, das einzuordnen, was mein Körper längst verstanden hat. Ich schließe die Augen. Sehe nichts -- und spüre alles. Seine Stimme in meinem Ohr, wie er flüstert. Seine Hand an meinem Nacken, die Art, wie er mich festgehalten hat, nicht grob, aber bestimmt. Wie sein Blick zwischen Kontrolle und Gier geschwankt hat, als ich vor ...
... ihm kniete. Ich streiche mir über den Bauch, langsam, vorsichtig. Mein eigener Atem ist das Einzige, was ich höre. Ich schmecke seinen Geschmack immer noch auf meiner Zunge. Dann gleitet meine Hand tiefer, über die Hüfte, zwischen die Schenkel. Ich bin feucht. Immer noch. Oder vielleicht schon wieder. Vielleicht war ich nie ganz trocken geworden. Ich lege den Kopf zur Seite, schließe die Beine ein Stück, drücke mich enger zusammen -- als müsste ich mich umarmen, bevor ich mich anfassen darf. Meine Finger kreisen, rhythmisch, wie ein Echo seiner Bewegungen. Ich stelle mir vor, er stünde wieder vor mir. Dieselbe Präsenz. Dieselbe Spannung. Dieselbe Stimme, die sagt: "Mach den Mund auf." Ich stöhne leise, fast trotzig, als sich die Lust im mir aufbaut. Ich spiele die Szene noch einmal durch, Bild für Bild, bis ich komme -- nicht explosionsartig, sondern mit einer leisen, fast traurigen Intensität. Mein Körper bebt leicht, mein Atem ist unregelmäßig. Ich wische mir mit dem Handrücken über die Stirn, als hätte ich Fieber. Es dauert eine Weile, bis ich zur Ruhe komme. Ich schlafe irgendwann ein. Unruhig, traumverhangen, ohne wirklich durchzuschlafen. Der nächste Morgen Als der Wecker klingelt, bin ich schon wach. Oder besser gesagt: ich war nie richtig weg. Mein Kopf ist schwer, nicht von Alkohol, sondern von Gedanken. Ich bleibe ein paar Minuten liegen, starre an die Decke. Dann zwinge ich mich hoch. Dusche. Lauwarm. Zu lang. Ich putze meine Zähne mit fast ...