1. Verenas Anfang


    Datum: 08.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... ist. Ich weiß auch, dass ich auf das Geräusch seiner Tür warte. Dieses leise Klacken, wenn sie sich öffnet, einlädt.
    
    Und es kommt.
    
    „Verena, hätten Sie kurz noch einen Moment?"
    
    Er siezt mich wieder. Seitdem. Natürlich.
    
    Ich stehe auf, meine Beine sind ein bisschen zu weich, aber ich tue, als wäre es Routine. Ich trete in sein Büro, und als ich die Tür hinter mir schließe, ist es, als würde die Welt draußen verblassen.
    
    Er steht am Fenster, dreht sich langsam zu mir um. In seiner Hand: zwei Gläser. Und eine offene Flasche Sekt. Kein Wort darüber, warum. Nur dieser Blick, der mir die Kehle zuschnürt.
    
    „Ich dachte, wir stoßen wieder zusammen an. Auf den Monatsabschluss."
    
    Ich nehme das Glas, ohne zu zögern. Vielleicht auch, um meine zitternden Hände zu beschäftigen.
    
    Wir trinken. Stoßen nur ganz leise an. Kein Lachen, kein Small Talk. Nur diese Stille, die schwerer wiegt als jedes Wort.
    
    Dann stellt er das Glas ab. Geht einen Schritt auf mich zu. Wie ein Schatten baut er sich vor mir auf.
    
    „Verena...", sagt er -- aber der Satz bleibt unvollendet.
    
    Stattdessen hebt er die Hand. Legt sie an mein Kinn. Hebt meinen Blick an. Und wieder tut er es nicht grob. Nur mit dieser unmissverständlichen Geste, die mir sagt: Jetzt gehört du mir.
    
    Ich sage nichts. Ich schlucke. Ich warte.
    
    Er berührt meine Wange, fährt mit dem Daumen über meine Unterlippe. Und dann flüstert er:
    
    „Du weißt, was ich will."
    
    Ich nicke kaum merklich. Nicht aus Überzeugung. Aus ...
    ... Hingabe. Vielleicht auch aus dieser verzweifelten Sehnsucht, gesehen zu werden. Von ihm. Wieder.
    
    Ich knie mich langsam vor ihn. Es ist kein Akt der Reue. Es ist ein Akt des Verlangens. Mein Blick auf Hüfthöhe. Er öffnet seine Hose -- langsam, als wollte er mich die Kontrolle verlieren lassen in der Zeit dazwischen.
    
    Sein Schwanz liegt hart in seiner Hand. Groß. Schwer. Ich weiß nicht, ob es Angst ist, was ich spüre. Oder bloß Ehrfurcht.
    
    „Mach den Mund auf." Es klingt wie eine Formel, nein, diesmal eher wie ein Befehl. Ich gehorche.
    
    Er stößt langsam vor, seine Hand an meinem Hinterkopf. Diesmal drückt er mich nicht. Er wartet, dass ich beginne. Dass ich ihn nehme. Und das tue ich. Zögerlich zuerst, dann mutiger. Mein Speichel mischt sich mit seinem Geschmack. Ich umschließe die Spitze mit meinen Lippen, lasse meine Zunge spielen. Ich höre sein leises Keuchen, spüre die Spannung in seinem Körper.
    
    Er packt mein Haar fester, rhythmisch. Ich weiß, was er will. Und ich tue es. Ich sauge ihn tiefer, lasse ihn an meinem Gaumen gleiten, nehme sein Stöhnen wie eine Art Bestätigung. Ich bin seine Assistentin, nein Referentin. Wegen der Emanzipation. Aber hier, auf dem Boden, bin ich mehr.
    
    Als er kommt, zuckt sein Körper. Er zieht sich nicht zurück. Im Gegenteil -- er hält mich fest. Will, dass ich alles nehme. Und ich tue es. Schlucke. Nicht aus Pflicht. Aus Stolz. Sein Sperma schmeckt salzig.
    
    Dann lässt er los. Ich wische mir mit dem Handrücken über den Mund, richte mich ...
«12...678...14»