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Verenas Anfang
Datum: 08.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... langsam auf. Er reicht mir kommentarlos ein Glas Wasser. Unsere Finger berühren sich dabei nicht. Ich trinke. Spüle. Und frage mich, was er in mir sieht. Dann sagt er: „Schönes Wochenende, Verena." Check-in Es beginnt mit einem Besprechungseintrag in meinem Outlook-Kalender. Betreff: Außentermin Kunde R. / Messe Hannover Teilnehmer: Herr K., Verena Dauer: 2 Tage Ich lese die Betreffzeile drei Mal, bevor ich verstehe, was sie wirklich bedeutet. Natürlich: Wir haben gar keinen Stand dort. Und Kunde R.? Der ist seit einem halben Jahr in der Türkei. Ich merke selbst, wie dumm es wäre, so zu tun, als glaubte ich noch an Zufälle. Ich soll mitfahren. Ich soll buchen. Natürlich mit der Firmenkarte. Und wie immer: sachlich, ordentlich, diskret. "Zwei Zimmer, oder?", fragt mich die Kollegin in der Buchhaltung beiläufig. Ich nicke. "Natürlich." Ich werde rot. Sie tut so, als merkt sie es nicht. Aber ich weiß längst, dass das nicht das ist, was er will. Und vielleicht -- was ich will. Er überlässt mir die Wahl des Hotels. Ich könnte etwas Praktisches nehmen, funktional, messenah. Aber ich entscheide mich für ein anderes. Ein schickes Boutique-Hotel, außen klassisch, innen viel zu elegant für eine Vertriebsreise. Ehemaliger Gutshof, früher, vor dem Umbau zum Hotel, mit großem Pferdegestüt. Viel zu weit nördlich von Hannover am Rand der Lüneburger Heide. Schlecht gelegen für die Messeanreise. Ich buche weit über unserem üblichen Budget. ...
... Beim Vertriebsleiter spielt das keine Rolle. Jeder normale Angestellte würde eine Abmahnung ernten. Ich frage mich, ob das schon Teil des Spiels ist -- oder schon der Beginn eines neuen. Er sagt nichts dazu, als ich ihm die Buchung vorlege. Nur ein kurzer Blick auf das Hotelpapier -- ein kaum merkliches Lächeln. Er nickt mir zu. Die Reise Die Autofahrt verläuft sachlich. Ich steuere seinen Dienstwagen. Das machen wir immer so, wenn wir gemeinsam fahren. Er beobachtet mich tief zurückgelehnt vom Beifahrersitz. Genießt mein schnelles Fahren. Wir sprechen über Zahlen, Strategie, mögliche Produktpräsentationen. Und doch wirkt alles einstudiert. Als würden wir ein Theaterstück aufführen, das nur wir beide kennen. Im Hotel angekommen, gibt es keine komplizierte Übergabe der Zimmerschlüssel an der Rezeption. Er hat schon vorher eingecheckt. Ich bekomme meine Schlüsselkarte wortlos ausgehändigt. Mein Zimmer ist elegant. Zu elegant. Dunkles Holz, ein Bett, das groß genug wäre für zwei. Auf dem Beistelltisch: eine Flasche Wasser, zwei Gläser, und -- wie passend -- ein einzeln drapierter, silberverpackter Schokoriegel. Willkommen, Frau K. Ich lache leise. Was für eine Farce. Ich dusche. Länger als nötig. Wähle ein schlichtes schwarzes Oberteil aus weicher Seide, eine dunkelblaue Jeans. Kein BH. Meine kleinen Brüste verzeihen das, allerdings nicht meine blassroten Nippel. Kein Schmuck. Nur ein Hauch Lipgloss. Ich sage mir, dass es Neutralität ist. Aber in ...