1. Verenas Anfang


    Datum: 08.04.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... Wirklichkeit ist es Kalkül. Ich will unauffällig bleiben. Aber nicht unsichtbar.
    
    Abendessen
    
    „19 Uhr in der Lobby", hatte er gesagt. Kein Befehl. Kein Vorschlag. Nur eine Ansage.
    
    Er trägt auch ein dunkles Hemd mit Jeans. Offen, ohne Krawatte. Locker, fast nachlässig. Und doch ist es diese Lässigkeit, die mir den Atem raubt. Unfreiwillig grinse ich über unseren Pärchen-Look.
    
    Das Restaurant ist zu teuer für einen Projektabschluss ohne Kunde. Zu weich das Licht. Zu leise die Musik. Zu aufmerksam der Kellner.
    
    Wir trinken französischen Weißwein. Einer reicht, um mich zu wärmen. Zwei, um mich zu lockern.
    
    Er redet über Strategie, über Wachstum, über Chancen. Aber ich höre kaum zu. Ich sehe nur seine Lippen. Und wie seine Augen sich jedes Mal an mir festhaken, wenn er glaubt, dass ich es nicht merke.
    
    Ich merke es.
    
    Natürlich.
    
    Nach dem Essen
    
    Wir gehen zusammen die Treppe. Seine Hand ruht auf dem Geländer. Nah bei mir. Nicht berührend -- aber fühlbar.
    
    Im Flur sagt er nur: „Gute Nacht, Verena."
    
    Ich nicke. Mein Zimmer ist links. Seines rechts. Ich gehe in meines. Lehne die Tür an.
    
    Und warte.
    
    Offene Tür
    
    Ich lasse sie angelehnt. Nicht viel. Nur ein kleiner Spalt. Ein unscheinbares Flüstern zwischen Möglichkeit und Einladung.
    
    Ich lege mich nicht sofort ins Bett. Ich setze mich auf die Bettkante. Lausche. Warte.
    
    Und dann -- Schritte.
    
    Nicht hastig. Nicht zögerlich. Aber eindeutig.
    
    Die Tür öffnet sich lautlos. Ich sehe ihn nicht. Ich ...
    ... spüre ihn.
    
    Wie er einen Moment lang stehen bleibt.
    
    Wie er die Tür leise schließt.
    
    Wie er das Licht nicht anschaltet.
    
    Nur das dezente Blau der Vorhangleuchte wirft einen matten Glanz auf mein Profil. Ich trage noch meine Jeans. Die schwarze Bluse. Keine Absicherung.
    
    Er sagt nichts.
    
    Ich auch nicht.
    
    Stattdessen stehe ich langsam auf. Trete vor ihn. So nah, dass ich seinen Atem spüre. Er riecht nach Rasierwasser, Wein -- und Macht.
    
    Ich öffne den ersten Knopf meines Oberteils. Dann den zweiten.
    
    Er hilft nicht. Er sieht nur zu.
    
    Ich ziehe es aus. Stehe nun im Halbdunkel vor ihm, nur in Jeans. Meine Brust kaum sichtbar. Aber spürbar.
    
    Dann geht er vor mir in die Knie.
    
    Öffnet den Knopf meiner Hose.
    
    Langsam.
    
    Als würde er ein Siegel brechen.
    
    Ich spüre seine Hände an meinem Becken. Kühl. Fest.
    
    Er zieht meine Jeans samt Höschen nach unten. Schwarze Spitze. Eigentlich viel zu edel für mich. Ich halte den Blick gesenkt. Fühle meine Erregung. Wie sie nicht neu ist, sondern nur wieder aufbricht. Wie etwas, das schon den ganzen Tag unter meiner Haut gewartet hat.
    
    Ich stehe nun nackt vor ihm.
    
    Sein Kopf auf Höhe meiner Hüfte. Er atmet meinen Geruch ein. Ich bin glänzend feucht.
    
    Dann -- seine Lippen. An meinem Venushügel. Nur ein Hauch. Kein Kuss. Kein Lecken. Nur ein Zeichen.
    
    Und dann steht er plötzlich auf. Öffnet seine Hose. Holt seinen Schwanz heraus.
    
    Hart. Groß. Bereit.
    
    „Verena", sagt er leise. Die Formel!
    
    Ich sinke auf die ...
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