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Frau Professor hat ein Zimmer frei
Datum: 08.05.2026, Kategorien: Reif
... auch für zu viel Bewegung sorgen. Besser, ich brachte sie richtig in Form, sodass sie sich im Ausschnitt hübsch präsentierten. Barfuß erschien ich in der Küche, wo mein Meisterkoch bereits bei den letzten Vorbereitungen war. Er drehte sich um und als er mich sah, entfuhr ihm ein „Wow!". Ich machte ein erstauntes Gesicht. „Was ist denn?" Er stellte den Topf zurück auf den Herd und sagte: „Du siehst toll aus, wirklich!" Lachend ging ich zur Anrichte und konnte es nicht verhindern, dass ich mich ein bisschen mehr als sonst, etwas affektiert, in den Hüften wiegte: „Was redest du denn da, ich könnte deine Mutter sein, gefühlt sogar deine Oma!" „So ein Blödsinn, du bist doch im besten Alter, eine richtig schöne Frau!" „Ach, hör auf, du Charmeur, lass mich lieber deine Suppe probieren!" ****** Sie war köstlich und das Weißbrot und der leichte französische Weißwein ebenfalls. Während des Essens fragte ich ihn: „Sag mal, womit hast du denn das alles eingekauft?" Er hob den Kopf: „Ich hatte noch Geld von EDEKA zu kriegen, heute ist doch Ultimo!" „Und das hast du gleich alles verprasst?" „Na, das ist aber wirklich das Wenigste, was ich tun konnte, um mich zu revanchieren!" „Aber das brauchst du doch nicht, habe ich dir doch gesagt!" „Ja, aber ich wollte es. Hauptsache, es schmeckt!" „Sie ist fantastisch, ehrlich. Was kannst du denn sonst noch?", und nach einer kurzen Pause, „kochen, meine ich!" Es kam ein bisschen anzüglich rüber, genau, ...
... wie beabsichtigt und so verstand er es auch. „Ach so, na ja mit Kochen ist nicht mehr viel los, die Suppe ist echt mein Highlight!" „Schade und sonst?" Er sah mich fragend an, hob eine Augenbraue, was sehr verführerisch aussah. „Na, was du sonst noch gut kannst?" „Na, Regale einräumen zum Beispiel und büffeln, wenn ich so gut aufgehoben bin und...!" Er hörte abrupt auf und ich fragte nach: „Ja? Ich höre!" Jetzt griff er zu seinem Glas, schob das leere Teller zur Seite und nahm sichtlich allen Mut zusammen: „Na, Bruderschaft trinken, das kann ich auch, weil das haben wir eigentlich noch nicht richtig gemacht!" Mir stockte für einen Moment der Atem. Er wollte mich also küssen, dieser Lump. „Okay", dachte ich und jubelte innerlich, „das kannst du haben, mein Junge!" „Ach, richtig? Du meinst so, mit küssen und so!" Er nickte nur, so, als hätte es ihm die Sprache verschlagen. Ich stand auf und umrundete den Tisch, schließlich musste man sich dabei ja halbwegs nahe sein. Auch er erhob sich, wir schlangen die Arme ineinander und sahen uns für einen Moment lang tief in die Augen. „Sicher?", fragte ich und er intensivierte den Blick -- seine Augen waren fast schwarz und glänzten -- „sicher!" Erst tranken wir und mein Herz klopfte so stark, dass ich fürchtete, er könnte es spüren. Mich beruhigte nur der Gedanke, dass es ihm wahrscheinlich genauso erging. Als sich unsere Lippen berührten, war es wie ein elektrischer Schlag. Mein Gott, er fühlte sich ...