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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... ich so aus mir heraus, warum flirtete ich so heftig mit dem Mädel? Sie hatte durchaus ein Aussehen, das man als durchschnittlich bezeichnen konnte, und sie machte sich offenbar keine Illusionen. Aber gut, sie war eine durchschnittliche Frau, ich war ein durchschnittlicher Mann. Die Mädels drehten sich nicht nach mir um. Aber meistens kam ich mit meinem Aussehen und überhaupt mit mir selbst klar, und das sollte Christa aus dem Ossi-Land (das war Ostfriesland, bevor die Mauer fiel und man sich die Ostzone einverleibte) bitte auch hinkriegen! „Danke für die Blumen, Jakob! Du überraschst mich... Aber ja, ich glaube, du hast Recht. Nicht dass ich auffällig gut aussähe, das ist einfach nicht so. Aber man sollte dem Anderen sagen, wenn man ihn gut findet... sympathisch. Ich mag dich übrigens auch!" Wir schauten uns an, hier in der City von Münster, auf einer Bank wie Verliebte. Ständig rauschten Fahrräder an uns vorbei, ein paar Autos auch. Und die Aa gluckerte nebenan ziemlich romantisch dazu. Dann küsste sie mich, auf die Wange. Schaute wieder. Ihre Augen waren blau, blaugrün vielleicht. Die Nase gerade, ein wenig groß vielleicht, und sie war umrahmt von sehr friesisch aussehenden Sommersprossen. Als sie lächelte, sah ich ihre wunderbar weißen, ebenmäßigen Zähne. Ich küsste Christa Gerdes auf den Mund. Erst kurz, tastend, dann länger. Meine Zunge fuhr über ihre Lippen, klopfte an. Es dauerte ein paar Sekunden, dann wurde mir Einlass gewährt. Die Frau schmeckte -- ...
... durchschnittlich. Interessant. Ich hatte keine große Erfahrung, darauf fiel ich jetzt zurück. Hatte ich zuviel erwartet? Immerhin, Christas Eifer gefiel mir. Sie stöhnte mir in den Mund, und sie wollte offensichtlich mehr. Vielleicht, so mein Gedanke, hatte sie das hier schon lange nicht mehr getan, und sie wollte unbedingt... Vielleicht wollten wir beide Erfahrungen sammeln, und die Gelegenheit, die wir uns gegenseitig boten, war günstig. Ich lud sie zu mir nach Hause ein, zum gemeinsamen Abendessen später, ich könnte etwas kochen. Das war verschieden genug im Vergleich zu der Einladung auf einen Drink, die ich vor etlichen Wochen an Steffi gerichtet hatte. Der Erfolg meiner plumpen Bemühungen war der Gleiche: Christa strahlte, sagte zu, ging zu ihrem Rad. Das Pikante war, dass es jetzt Nachmittag war, allenfalls Kaffee-und-Kuchen-Zeit also, und es blieb unausgesprochen, was wir bis zum Abend anstellen sollten. Vorerst beließ ich es dabei, fuhr voran, ließ sie aufschließen, wenn der Radweg breit genug für zwei Räder war. Und ich versuchte krampfhaft mich nicht auf die Wunschvorstellung zu fixieren, dass ich gleich mit meiner Jagdbeute ins Bett springen würde. Christa erzählte von ihrem Seminar, dann von ihrem Zimmer in einem Studentenwohnheim; solche Etablissements würde man Jahre später als Studierendenwohnheime bezeichnen, unterhalten vom Studierendenwerk. Immerhin kündigte sich der Umschwung zum falschen Sprachpanschen aus guten Gründen bereits an -- nicht ...