1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... mich von ein paar ihrer Bilder an der Wand und der Matratze auf dem Boden, die ihr als Bett diente, offensichtlich täuschen lassen.
    
    Der kurze Moment der Melancholie ging rasch vorbei. Die Bude war sturmfrei, das dachten wir alle beide offenbar. Und Christa hatte weder Hunger noch Durst, das sagte sie frei heraus. Irgendwie drängte sie in mein Zimmer, fand ich, und ihre Zielstrebigkeit amüsierte mich. Ich entschuldigte mich dafür, dass mein Bett nicht gemacht war -- das bot sich an, denn das Bett beherrschte ja das kleine Zimmer, und die Unordnung war nicht zu übersehen. Wenigstens hatte ich gelüftet, und das interessierte meinen Gast viel mehr. Sie schloss das Fenster, dann kam sie direkt auf mich zu.
    
    „Ich möchte mit dir schlafen, Jakob. Jetzt gleich!"
    
    „In meinem ungemachten Bett?"
    
    „In deinem Bett. Wenn wir fertig sind, ist es sowieso zerwühlt!"
    
    „Dann... auf ans Werk, finde ich!"
    
    Ich war nur mäßig lustig, nach meinem Eindruck. Aber wie ging das bloß: cool darauf zu reagieren, dass eine eben noch ziemlich fremde Frau einem eindeutige Avancen macht?
    
    Ich hatte meine gesamte Teenager-Zeit unberührt und keusch wie eine Statue in Hessen zugebracht, in der Nähe von Kassel. Seit knapp zwei Jahren studierte ich in Münster, wo ebenfalls die ganze Zeit nichts in Sachen Frauen passiert war. Und in kurzer Zeit war da erst Steffi gewesen, und nun Christa. Dieser Wandel in meinem Leben, meinem Sexualleben, war sehr merkwürdig. Irgendwo musste ein vorwitziger Amor ...
    ... seinen Pfeil auf mich geschossen haben, nur hatte ich in meinem Phlegma nicht das Geringste davon mitbekommen.
    
    Christa kümmerte es nicht, ob ich geistreich war oder nicht. Sie wollte meinen Körper. Und als wir miteinander schliefen zeigte sie sich zielstrebig, energisch, und kundig. Sie fasste mich an wie eine, die mich kannte, als lägen alle Hemmungen längst hinter uns.
    
    Sie blies mir zwar keinen, und ich scheute mich, sie darum zu bitten; aber sie wichste meinen Schwanz hart und führte ihn sich ohne Umstände ein. Außerdem küsste sie meinen Bauchnabel, was ich sehr intim fand, und meine Hände, die es ihr offenbar angetan hatten.
    
    Wie sollte ich mich revanchieren? Der Moment war wieder da, in dem ich mir sagte, ein wenig mehr Erfahrung wäre doch von Vorteil. Natürlich wusste mein Becken, was zu tun war sobald der Pillermann ins feuchte Paradies eintauchte. Christa hatte sich auf den Rücken gelegt und mich, immerhin sanft, zu sich heran gezogen. Auf und nieder pumpte ich also, die Bewegung war in mir, wie vielleicht in jedem Männchen der Säugetiere. Aber sollte ich ihr Gesicht küssen, oder die Ohren, oder die Schultern? Sie hatte meine Hände gelobt, denen ich noch nie besondere Aufmerksamkeit geschenkt hatte -- wollte sie also, dass auch ich ihr die Hände und Finger küsste?
    
    Ich wollte lernen, unbedingt lernen!
    
    Das hier war die zweite Frau, mit der ich intim war, bei der ich das geniale Gefühl eines eingeführten Gliedes genießen durfte, und das Wunder der Penetration ...
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