1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... Fehler, und in einer Beziehung eben beide. Allerdings habe sie dann gemerkt, dass ihr Freund nachtragend war und blieb und sie immer wieder mal bestrafen wollte dafür, dass sie weggegangen war. Als sie eines Abends Pornofilme mit ihm und seinen Freunden ansehen sollte, war sie aufgewacht und hatte die Beziehung endgültig beendet.
    
    Dann war der Streit zwischen uns gekommen, praktisch gleichzeitig eigentlich, und sie habe das nicht ausgehalten. Sie war zu einer Freundin gezogen -- um dann, was ihr auch leid tat, mit deren Freund anzubandeln. Der Mann hieß Andreas, erfuhr ich, sei sehr einfühlsam und habe sich sowieso von der Freundin trennen wollen.
    
    Steffi war jetzt mit ihm zusammen, wohnte auch bei ihm, genauer gesagt bei seinen Eltern, wo er die Souterrain-Wohnung für sich hatte. Es sei alles sehr schnell gegangen, das schon. Aber Steffi war überzeugt davon, dass sie gehandelt hatte, wie sie handeln musste. Leider hatte sie nun eine Freundin weniger, das müsse sie wohl akzeptieren.
    
    Ich fand nicht, dass Steffi sehr glücklich aussah. Diese Beobachtung behielt ich für mich. Die Frau war unglaublich attraktiv, auch in diesem Moment, da sie ganz offensichtlich Stress hatte und arg bemüht war, sich nichts anmerken zu lassen. Stattdessen tat sie alles, um rational und zielstrebig zu wirken.
    
    Sie wickelte mich gerade ab, dabei wenigstens darum bemüht, keine verbrannte Erde zu hinterlassen. Als Untermieterin ihres Andreas´ hatte sie sich bereits bei der Behörde angemeldet. ...
    ... Auf das gefährliche Terrain der Emotionen ging sie mit keiner Silbe ein.
    
    Ich hatte ihr bei unserem vorletzten Treffen meine Liebe gestanden: wir berührten beide dieses Thema nicht, um ehrlich zu sein. Am Vortag dann hatte sie mich mit einer anderen, ihr fremden Frau überrascht, als wir am helllichten Tag nackt in der Wohnung herum gelaufen waren. Das Einzige, was Steffi dazu sagte, war eine Frage: ob ich eine Freundin hätte, etwa das Mädchen von gestern.
    
    „Mal sehen", lautete meine Antwort.
    
    Eine gewisse Souveränität zu vermitteln gelang mir hoffentlich.
    
    „Viel Glück", sagte Steffi, und sie konnte tatsächlich noch lächeln.
    
    „Das wünsche ich dir auch. Und etwas mehr Ruhe in deinem Leben!"
    
    Sie sah mich überrascht an. Steffi blieb eine Antwort schuldig, die sie wohl hinunter schluckte. Stattdessen bestellte sie die Rechnung, auch wenn sie ihren Salat nur zur Hälfte aufgegessen hatte. Wir trennten uns mit einer Umarmung, die von ihrer Seite aus erstaunlich fest ausfiel.
    
    Ich lief zu Fuß zurück nach Hause, und nun stand Christas Bild vor meinem Auge. Die Ostfriesin, wie ich sie öfter nannte, war vorläufig bei mir eingezogen; einige ihrer Sachen hatte sie aus dem Studentenwohnheim abgeholt und in Steffis -- in ihr -- Zimmer gestellt. Es ging wirklich alles sehr schnell dieser Tage. Ich hatte nun eine Freundin, musste mir das allerdings erst richtig klar machen. Ich hatte gestern mit ihr gekocht und gegessen, und danach hatte sie die Küche aufgeräumt.
    
    „Das mach ich ...
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