1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... allein", hatte sie kundgetan. „Schließlich muss ich sie kennenlernen, nicht wahr? Ich räum auf und schau mich dabei so durch, so lerne ich immer am besten!"
    
    Irritiert hatte ich mich zurückgezogen und mich im Bad etwas frisch gemacht. Besser gesagt hatte ich das vorgehabt, aber Christa war herein gestürmt, ohne vorheriges Klopfen, um mir vorzuschlagen gleich ein Vollbad zu nehmen. Im nächsten Moment schon ließ sie mir -- ein hervorragend temperiertes -- Bad ein.
    
    „Wenn du fertig bist, kann ich dich abtrocken, wenn du willst! Und danach putze ich das Badezimmer mal eben durch -- ich glaube, das ist mal wieder nötig. Viel Spaß!" Danach konnte ich also baden, unterhalten von den Geräuschen aus der Küche. Christa war ohne Zweifel eine eminent gute Hausfrau! Sie war rasch fertig, wenn ich das richtig hörte, aber sie schien immer noch etwas zu suchen. Es stellte sich heraus, dass sie Putzutensilien gesucht und gefunden hatte, und dass sie voller Tatendrang auch gleich meine Küche durchwischte.
    
    Ich wusste ehrlich gesagt nicht recht, was ich davon halten sollte. Würde sie mich morgen -- oder in der Nacht -- nach draußen schicken, damit ich den Müll ausleerte? Vielleicht entdeckte sie die kaputte Birne in Steffis Zimmer, und mir als Mann käme es zu, zügig für Ersatz und Austausch zu sorgen.
    
    Immerhin war das Ganze amüsant, vorerst wenigstens. Amüsant und ein Gewinn an Reichlichkeit, das war unbestreitbar.
    
    Am nächsten Morgen hatten wir ein weiteres Mal miteinander ...
    ... geschlafen. Nach dem Vergnügen kam Christa sofort mit dem Vorschlag, dass sie nicht nur provisorisch, sondern ganz hier einziehen könne, jetzt, da meine Wohngemeinschaft doch halbiert sei. Es sprach nichts dagegen, ich stimmte zu. Daraufhin hatte sie wie der Blitz geduscht, gefrühstückt, ein kleines Frühstück für mich vorbereitet, um dann mit dem Rad in ihr Studentenwohnheim zu fahren. Noch am Vormittag kehrte sie mit zwei Taschen zurück, die sie auf dem Drahtesel balanciert hatte.
    
    Sie hatte sich ohnehin in der Hütte, wie ich das Hinterhofhaus nannte, im Rekordtempo breitgemacht. Wenn ich nun nach dem Treffen mit Steffi zurückkehrte, kam ich zum ersten Mal auch zu ihr zurück.
    
    Es war ein seltsames Gefühl. Damals, als Steffi zu mir gekommen war, hatte ich mich jedes Mal gefreut, nach Hause zu kommen und zuhause zu sein. Jetzt hatte ich definitiv ein anderes, viel vageres Gefühl.
    
    War ich eigentlich überrumpelt worden? Die Bude war blitzblank, meine Wäsche war, noch schneller als bei Steffi, die im Endeffekt nur höchst selten im Waschkeller gewesen war, entweder im Schrank oder hing auf der Leine. Meine alte Brotschneidemaschine hatte ich am frühen Abend, als ich aufgebrochen war, kaum wiedererkannt, weil sie sauber geschrubbt war und wie neu wirkte.
    
    Steffi hatte ein ähnliches Sauberkeitsbedürfnis wie ich gehabt, Marke „das Nötige tun, nicht mehr", und Christa legte jetzt die Latte höher. Steffi hatte sich lediglich vorgenommen, den größten Teil des Haushalts zu führen -- ...
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