1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... vorgenommen, aber den Plan nicht eingehalten. Während ihre Nachfolgerin gar keine Zweifel aufkommen ließ. Bisher hatte sie mich nur mitkochen lassen, gnädigerweise; der ganze Rest fiel aber in ihr Metier.
    
    Ich sah diese traditionelle Rollenverteilung durchaus mit gemischten Gefühlen. Sie kam mir nicht geheuer vor, bei allen offensichtlichen Vorteilen, die sie für mich hatte.
    
    Wenn ich ansonsten die beiden Frauen verglich -- was nicht fair und nicht zwingend war, aber ich schaffte es nicht mich zu bremsen -, dann konnte Christa von ihrem Äußeren her nicht mit Steffi mithalten. Da gab es nicht den geringsten Zweifel. Steffi war eine regelrechte Schönheit, verfügte über die bessere, schlankere Figur und die verführerischere Haut.
    
    Was das Selbstbild der beiden Frauen anging, standen die Dinge anders: Steffi kannte wenig Selbstzweifel, Christa aber schien gar keine zu kennen.
    
    Die Ostfriesin war nicht rätselhaft. Im Vergleich zur flatterhaften, suchenden Steffi wirkte sie ruhig, introvertiert, und immer schon unerschütterlich. Außerdem hatte sie etwas sehr Besitzergreifendes an sich.
    
    Sie strahlte Berechenbarkeit aus: wenn ich zur Tür herein käme, würde sie vielleicht fragen, ob ich noch ein Dessert nehmen oder etwas trinken wollte, und dann würde sie mit mir schlafen! Ich wettete mit mir selbst darauf, als ich daher spazierte, fand das lustig. Dann, am Ziel und in der Hütte angekommen, musste ich einmal kurz lachen, zu Christas Verwunderung. Weil ich die Wette gegen ...
    ... mich selbst ohne Weiteres gewonnen hatte.
    
    
    
    Christa Gerdes wurde ihr Zimmer im Wohnheim umgehend los. Sie zog mit Büchern, einer Kompakt-Hi-Fi-Anlage, Kuscheltieren, etlichem Deko-Schnickschnack und natürlich einer Batterie Putzmitteln bei mir ein. Sie zahlte nicht ganz die Hälfte der Gesamtmiete, anders als Steffi, weil sie nachgemessen hatte und ihr Zimmer etwas kleiner als meines war. Dafür wurde von nun an unser Haushaltsbuch akkurat und mit Lineal geführt.
    
    Im Bett hatte die Ostfriesin immerhin eine vorübergehende Überraschung zu bieten: sie wollte über eine lange Zeit wahrhaftig jeden Abend Sex! Und sie ging wie selbstverständlich davon aus, dass auch ich sie in schönster Regelmäßigkeit begehrte. Die Abende bekamen natürlich umso gewisser eine klare, feststehende Struktur: wir aßen, sie brachte die Küchen wieder in Ordnung, bis jedes Löffelchen und Gäbelchen gesäubert wieder im Besteckkasten ruhte. Ich las ein Buch oder sah fern, und Christa zog sich aus und ging ins Bett, um dort auf mich zu warten. Sobald ich mich entkleidet hatte, zog die Ostfriesin mich dann in ihre Arme.
    
    Auf dem Laken überließ sie sich meiner Führung, was auf mich wie ein Ausgleich wirkte. Bei den Matratzenabenteuern begnügte sie sich mit der Eröffnung; danach führte sie alles aus, worum ich sie bat. Ohne Zögern oder die geringsten Hemmungen. Es gefiel ihr, mir ihren Körper zur Verfügung zu stellen, mit allen Öffnungen und allen Möglichkeiten, mir Lust und Entspannung zu bieten. Wenn ich ...
«12...212223...31»