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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... fertig war, kuschelte sie sich an mich. Ich fragte sie durchaus nach eigenen Bedürfnissen, nach ihren Wünschen, doch Christa schüttelte nur den Kopf. Für mich war das körperlich befriedigend, Abend für Abend, aber auch eigenartig. Dass meine Mitbewohnerin sich derart als Dienstleisterin empfand, mochte am Ende eine besondere Form von Unterwürfigkeit und Masochismus sein - jedenfalls etwas, dass ihr gerade wegen ihrer Passivität Befriedigung verschaffte. Andererseits spürte ich gar keine Skrupel, dieses Entgegenkommen in aller Regelmäßigkeit auszunutzen. Christa blies mir auf Knien einen, wenn ich sie darum bat, ob im Bad, in der Küche oder im Bett. Wenn sie ihre Tage hatte, legte sie ein Handtuch unter, oder bot mir ihren Po an. Sie lutschte an meinen Zehen, knetete mir die Arschbacken und ließ sich auch übers Knie legen, wenn ich spielerisch ihren Hintern abklatschen und röten wollte. All das -- oder die sexuelle Ergebenheit mir gegenüber -- schien Christa mindestens genauso wichtig zu sein wie das Studium oder der Haushalt. Hier wie dort schien ich sie meistens nur zu stören. Wenn ich sie aber begehrte, unterbrach sie sogar das Kochen und stellte den Herd ab. Und ich nahm alle Geschenke an -- weil mir klar war, dass ich in die Ostfriesin nun mal nicht verliebt war. Ich mochte sie. Fühlte Dankbarkeit, genoss den Luxus und die Bequemlichkeit, den sie mir bot. Als Gegenleistung genügte mir völlig, dass ich nichts vorspielte und sie nicht belog. Wir ...
... lebten als Paar zusammen, aber wir fanden die Sprachregelung, dass wir trotz allem letztlich doch keine Beziehung miteinander hatten. Ich stellte sie nicht meinen Eltern vor und unternahm mit meinen Bekannten meistens etwas ohne sie. Waren wir doch einmal gemeinsam unterwegs, war sie meine WG-Genossin, nicht meine Beziehungskiste, wie man das damals nannte. Und Christa beschwerte sich nicht. Wahrscheinlich hatte sie anfangs etwas anderes erkennen wollen, aber irgendetwas fehlte auch ihr, zu meiner Beruhigung. Auch sie stellte mich ihren Eltern nicht vor, zumindest nicht als Freund oder Kandidaten für den Posten als Schwiegersohn. Traf sie sich in der Stadt mit ihren Freundinnen, war ich nicht dabei, lud sie die Mädels in unsere Wohnung ein, zog ich mich in mein Zimmer zurück. Wir funktionierten am Ende des Tages nur als Paar, wenn es niemand mitbekam. Und ich war auch bei schönstem Mondenschein und lauen Sommerabenden nicht in der Versuchung, ihre ostfriesenwindgegerbte Hand zu halten und etwas von Liebe zu stammeln. Ich rauchte damals gelegentlich, und als Christa das sah, holte sie einen Aschenbecher, um ihn auf den kleinen Tisch vor unserem Hexenhäuschen zu stellen. Wir saßen auf der gemütlichen Holzbank, wie ein altes Ehepaar, das sich weder lästig fällt noch allzu viel zu sagen hat. Und wir betrachteten abwechselnd die großen Mietshäuser ringsum und den Abendhimmel. Die Sterne waren noch nicht zu sehen, aber die Dämmerung hatte längst eingesetzt und verbreitete ...