1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... zwischen uns bestanden?
    
    „Christa, bitte... Du machst gar nichts falsch. Oder wenn, dann erhoffst du dir vielleicht zuviel... Ich muss das jetzt klarstellen! Wir sind eine Zweckgemeinschaft. Das Körperliche inklusive. Neulich der Abend mit Jessy, das hat mir das noch einmal klargemacht. Entschuldige!"
    
    Sie entschuldigte aber nichts, und sie blieb vollkommen stumm. Christas Antwort war, dass die aus der Küche lief und dann, in der gleichen Minute, das Haus verließ. Ich sah ihr aus dem Küchenfenster nach, wie sie ihr Rad bestieg und mit hohem Tempo wegfuhr.
    
    
    
    Am gleichen Abend waren wir mit Jessy zum Essen verabredet. Christa kehrte nicht wieder, also machte ich mich allein auf. Das griechische Restaurant lag um die Ecke, gut für uns alle drei auch zu Fuß zu erreichen. Als ich ankam, war Jessy schon da und winkte mich fröhlich an ihren Tisch.
    
    „Kommt ihr getrennt?" fragte sie naheliegenderweise, als wir uns mit Küsschen begrüßt und auf bequemen, gegenüber stehenden Stühlen Platz genommen hatten.
    
    „Äh -- ja. Also wenn Christa kommt. Ich fürchte aber, dass du mit mir allein vorlieb nehmen musst. Ist das ein Problem für dich?"
    
    „Oh", kam es in spöttischer Tonlage von der Dame mit der schicken Kurzhaarfrisur. „Da hängt wohl der Haussegen schief... Oder deute ich die Schicksalszeichen falsch?"
    
    „Nein, wohl nicht."
    
    „Willst du darüber reden? Aber wie auch immer, hier ist die Karte, lass und etwas bestellen, ja? Ich habe Kohldampf!"
    
    Nach meinem Eindruck nahm ...
    ... sie das verminderte Personal ganz ungerührt hin, das gefiel mir. Die hübsche Nachbarin schien nicht an Christa zu hängen. Ein wenig utilitaristisch, wie ich veranlagt war, folgerte ich zweierlei daraus: Jessy war nicht lesbisch oder bi, und sie war mit mir allein ganz und gar zufrieden, was mein Selbstvertrauen steigerte.
    
    Jessy gönnte sich einen Souvlaki-Spieß mit Pommes, was sie mir noch sympathischer machte, ich blieb bei der bewährten Bifteki-Frikadelle. Das Essen kam schnell, was wir gemeinsam auf einen Qualitätsmangel der Küche zurückführten. Wir waren andererseits beide mit gehobenem Imbissbuden-Niveau durchaus zufrieden zu stellen, also legten wir los. Mit vollem Mund zu sprechen, machte weder ihr noch mir besondere Mühe und führte zu keinem Abzug in der B-Note.
    
    „Also ich denke, sie hat sich Hoffnungen auf eine Beziehung gemacht", nuschelte ich.
    
    „Du meinst Christa? -- Das war genau mein Eindruck, neulich Abend."
    
    Ich sah, was sie im Mund hatte und freute mich darüber, dass mich dieser Anblick gar nicht störte.
    
    „Ja? Du meinst, es war so offensichtlich? Wegen der -- Blasgeschichte? Weißt du, wir hatten beide zu Beginn unserer Bekanntschaft festgestellt, dass für uns Sex ohne Liebe in Frage kommt. Also das es okay ist, weil Sympathie vollkommen ausreicht... Drücke ich mich verständlich aus?"
    
    „Sicher doch -- mit und ohne Hackfleisch! Und natürlich ist Sex ohne Liebe, ohne Beziehung und Familienplanung und so, völlig in Ordnung. Wir können alle auch so geil ...