1. Meine Hütte im Hinterhof


    Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... werden! Eigentlich ist das bei mir meistens so, wenn ich ehrlich bin."
    
    „Echt? Du bist also selten verliebt, richtig?"
    
    „Richtig. Und wenn ich immer darauf warten würde, dass ich in einen Kerl verknallt bin, bevor ich mit ihm poppe, würde ich unten rum vertrocknen, glaube ich!"
    
    „Das hört ein Kerl, der mit dir essen geht, ziemlich gern."
    
    „Glaube ich dir. Du gefällst mir übrigens auch. Hab ich das schon gesagt?"
    
    „Nein, aber jetzt! Und wenn ich dir lästig falle, musst du es nur sagen, das wäre auch in Ordnung!"
    
    „Ach Quatsch! Ich meine, wenn ich Probleme mit dir hätte, würde ich aufstehen und gehen, fertig. Ich bin da nicht kompliziert. Deine Christa ist da vielleicht anders. War jedenfalls mein Eindruck. Ich meine, sie sagte selbst, ihr wärt nicht zusammen und wohnt nur da, ziemlich eng zusammen immerhin. Und ich hab´ vorher mitgekriegt, dass sie vor dir auf dem Boden und ganz, ganz lieb zu dir war! Also insgesamt hab ich mir schon gedacht, dass da war nicht stimmt. Dass sie was anders will als sie sagt, das auf jeden Fall."
    
    Ich stimmte Jessy zu. Sie bestätigte sie mich darin, dass ich richtig gelegen hatte. Dass es notwendig gewesen war, unser Verhältnis richtig zu stellen.
    
    „Na ja -- heute kam es gewissermaßen zur Aussprache, wenn man so will. Sie plante Urlaube mit mir, und auch noch gleich die nächsten zwei... Da hab ich dann eben die Reißleine gezogen. Und sie ist weg, ohne Kommentar."
    
    „Du weißt nicht, wo sie ist?"
    
    „Nein."
    
    „Und? Willst ...
    ... du sie zurückhaben? Als Freundin, unverbindlich?"
    
    „Unverbindlich schon", meinte ich zögernd. „Aber es müsste sich etwas ändern. Und vielleicht, na ja, sollten wir nicht mehr zusammen wohnen. Das würde den Kopf freimachen, denke ich."
    
    „Oha! Du, als Kerl, würdest auf die sexuelle Komplett-Versorgung pfeifen? Hast du dir das auch gut überlegt?"
    
    Ich sah sie spitzbübisch an, und dieser Hinweis musste genügen. Auf keinen Fall wollte ich zu direkt zu ihr sein.
    
    „Hm", meinte die kluge Frau, „das heißt dann wohl, dass bei dir, schöner Mann.... demnächst ein Zimmer frei wird?"
    
    Ich lachte, und Jessy schaute betont verführerisch drein.
    
    „Könnte ich da umsonst wohnen, ich meine gegen Sex? Das wär mal was Neues für mich!"
    
    „Gut zu wissen", kicherte ich.
    
    Vielleicht hatte ich zuviel Retsina getrunken, obwohl Jessy die ganze Zeit über bei den Karaffen mitgehalten hatte.
    
    „Ich dachte schon, du wärst so gar nicht wählerisch!"
    
    „Doch, doch, bin ich. Sehr sogar!"
    
    Sie zog mich zu sich rüber und gab mir mit spitzem Mund einen Kuss.
    
    „Hm, ja, könnte mir zusagen... Wie wär´s, wir zahlen jetzt und gehen dann zu mir! Meine Wohnung hat den Vorteil, auf jeden Fall sturmfrei zu sein."
    
    „Und bei mir besteht die Gefahr, dass Christa wartet oder bald zurückkommt! -- Ja, deine Idee ist gut!", stimmte ich zu.
    
    Kurz danach hielten wir uns aneinander fest und trotteten die Straße zur Hausnummer Acht entlang. Ich war stolz, eine so hübsche Frau im Arm zu haben, das hatte mir ...