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Meine Hütte im Hinterhof
Datum: 24.06.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Also, wie hab ich mich gefühlt mit meinen zehn Lenzen damals?" Er schaute mit komischer Gebärde über das Wasser. Lukas war ein witziger Typ, ich mochte ihn. „Oder waren es zwölf? Vierzehn? -- Nein, ich glaube, ich war so sechzehneinhalb, und meine Mannbarkeitshelferin war achtzehn. Es war auf ihrem Geburtstag, sie wollte die Volljährigkeit nun mal mit mir feiern! Sie machte das gut, die kleine Lucie... Sie war nämlich älter, aber kleiner als ich. Auch im Kopf, meine ich. Aber rein sexuell, da hatte Lucie schon mal was drauf. Und sie zeigte mir gewissenhaft, was ich zu tun hatte. Danach, ja danach... War ich ein Krieger. Ehrlich, das dachte ich, also so fühlte ich mich. Ich war ein Krieger, war unbesiegbar. Was dann dazu führte, dass ich am nächsten Tag ein anderes Mädchen flach legte. Einfach so, weil ich es konnte! Lucie entwickelte nicht das rechte Verständnis für meinen galoppierenden Schwanz und gab mir den Laufpass. So hieß das damals noch, glaube ich. Oder vielleicht steht das so doch nur in Romanen, und als Paar macht man einfach nur Schluss. Kommt auf dasselbe raus." Ich hatte mehrmals genickt und gelacht. „Mir geht es genauso, ganz genauso", erklärte ich seltsam feierlich. „Alles hier sieht anders aus als gestern noch, und ich bin unbesiegbar... Bis auf den Drachen, der mich zum Mann gemacht hat." „Wie bitte?" „Ein schiefes Bild, ich bitte um Verzeihung. -- Übrigens, da kommt Steffi, mit dem Eis. Also, sie ist der Drache, und von ihr her ...
... bin ich verwundbar. Weil ich es gern hätte, wenn sie... mit mir gehen würde." „Tut sie das nicht? -- Hallo, Steffi! Dein Begleiter hier hat ein Männergespräch gesucht. Ich hoffe, es geht dir gut, und ich mache mich jetzt hinfort, in meine Kemenate. Da kann ich zwar nicht mein Instrument quälen, sonst klimpere ich mich obdachlos, aber ich hab´ ja auch heute schon geübt. Dafür muss ich noch ein Buch lesen, für das Seminar morgen. Macht´s gut, ihr Beiden!" „Männergespräch?" Steffi gab mir ein Eis und sah Lukas nach. „Was hat es ergeben? Darf ich bei dir wohnen bleiben?" Natürlich lächelte ich. „Mein Wort steht! Es ging um was Anderes, wie du sicher weißt. Ich hab Lukas gesagt... Na ja, was ich dir auch gesagt habe. Dass ich entjungmannt wurde, und von dir, das weiß er jetzt auch. Ich weiß nicht, warum ich das unbedingt loswerden muss, entschuldige! Aber es musste raus, einfach raus, und wenn ich es keinem erzählen könnte würde ich platzen!" Steffi dachte kurz nach. Genauer gesagt schauspielerte sie mit großer Betonung, dass sie nachdenken würde. „Es ist in Ordnung, denke ich! Morgen früh steht es in der Zeitung: Jakob Drostenhof und Stefanie Kampen haben sich am Sonntagvormittag geschlechtlich vereinigt. Sie vollzogen zweimal den Akt, und Herr Drostenhof gibt bekannt, dass er sein Jungfernhäutchen verloren hat. Tusch!" Mit dieser Frau konnte man gut zusammen lachen, stellte ich fest. Ich hoffte, dass es sich auch gut, und ohne allzu großen Streit, mit ihr ...