1. Besser zuhören (Teil 1)


    Datum: 18.07.2026, Kategorien: Schamsituation

    ... und mir fiel im Augenwinkel ein Auto in der Auffahrt auf. „Moment mal. Hast du gesagt, die ANDEREN!?“
    
    „Hallooooo!“, rief meine Mutter ins Haus hinein und aus dem Wohnzimmer ertönte die vertraute Stimme meiner Tante Astrid. „Huhu. Im Wohnzimmer.“
    
    „Nackt, nackt, nackt, nackt, nackt! Mama ich bin nackt!!! MAMAAA NACKT!“, protestierte ich energisch, aber leise, so dass nur meine Mutter es mitbekam.
    
    Erstmals gab ich meiner Mutter einen leichten Widerstand auf dem Weg, doch meine Mutter zog mich mit einem kurzen Ruck durch die Tür. Entsetzt bleibe ich im Durchgang stehen und blicke ins Wohnzimmer. Meine Befürchtungen haben sich nicht nur bewahrheitet, sondern übertrafen sie noch um Längen.
    
    Ich kannte das Auto in der Auffahrt nicht und dass meine Tante Astrid mit dem Auto kommt, hätte mich sehr gewundert. Sie wohnt nur wenige Straßen weiter mit ihrer Familie.
    
    Das Auto gehörte zur Familie meiner Tante Anne, die knapp zwei Autostunden entfernt lebt. Ich sah mich nun leider nicht nur meiner Tante Astrid und meiner Oma gegenüber, sondern einem vollständigen Familientreffen.
    
    Oma Bärbel stand umringt von meinen Tanten, meinen beiden dazugehörigen Onkeln und ihren insgesamt vier Kindern vor mir. Astrids Sohn Johannes war so wie ich 18 Jahre alt und seine ältere Schwester Steffi war 20. Annes Sohn Michael war 16 Jahre alt und stand neben seiner Schwester Sandra, die zu diesem Zeitpunkt ihrem 15ten Geburtstag entgegenfieberte. Allen fiel die Kinnlade herunter bei ...
    ... meinem Anblick. Verwunderung stand in ihren Gesichtern und Steffi und Sandra schämten sich offenbar für mich mit, denn beide liefen Hochrot an.
    
    Michael und Johannes konnten ihr Glück kaum fassen. Mich wunderte nur, dass sie nicht begannen zu sabbern. Jeder Zentimeter meines Körpers wurde von ihnen taxiert und ich vermied es genauer hinzuschauen, denn ich war mir sicher, dass sich bei beiden etwas in der Hose regte.
    
    Meine Oma durchbrach die Stille, die nur wenige Augenblicke herrschte, aber sich wie eine Ewigkeit anfühlte.
    
    „Ganz die Mama!“, lächelte meine Oma mich an und kam mit ausgebreiteten Armen auf mich zu. Sie zog mich an den Oberarmen zu sich herunter und drückte mich an sich. Dann drückte sie mich an den Armen von sich und blickte an meinem Körper auf und ab.
    
    „Deine Mutter ist in dem Alter auch immer nackt durchs Haus marschiert. Das hat sich erst geändert, als ihre Haare an der Mumu gewachsen sind. Das wird bei dir bestimmt auch bald so weit sein Schatz. Dann werden die Möppis auch größer“, dabei tätschelte sie mit einer Hand auf meine linke Brust. „Genieß deine Unbeschwertheit, bevor die Pubertät sie dir raubt Mäuschen.“ Sie lächelte mich an und drückte mich an sich vorbei. Mit einem Klaps auf den Po schob sie mich weiter. „Sag den anderen brav Hallo und spielt schön miteinander.“
    
    Nun stieg mir auch die Schamesröte ins Gesicht. Ich konnte meiner Oma weder Böse sein noch widersprechen. Ihre Demenz lässt sie öfter in der Zeit springen oder sie verwechselt ...
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