1. The Shell - Kapitel 05


    Datum: 29.07.2026, Kategorien: Romane und Novellen,

    ... Sein Penis und sein Hodensack schauen durch das Loch eines grünen OP-Tuches, dass eine Krankenschwester über seinem Schoß ausgebreitet hat.
    
    „Nein, bitte nicht!", hört Maren die Stimme ihres Mannes jammern. „Bitte nicht die Hoden!"
    
    Langsam, wie in einer extremen Zeitlupe sieht Maren, wie sich die Schwester dem Unterleib ihres Mannes nähert. In ihren Händen blitzt das klate Stahl eines chirurgischen Skalpells auf.
    
    „Sie haben es in der Hand", erklärt der Direktor. „Entweder sie führen wie gewünscht eine Gebärmutterdehnung bei Frau Böckler durch, oder ihr lieber Tom wird sein restliches Leben als Eunuche weiterführen müssen."
    
    Marens Mund wurde trocken wie ein Stück Sandpapier.
    
    „Meine Arme sind nicht lang genug."
    
    „Oh, das sollte kein Problem darstellen", entgegenet der Direktor. Im gleichen Augenblick dehnt sich Marens rechter Arm wie ein Gummiband und erreicht nach kurzer Zeit die doppelte Länge.
    
    Auf dem Monitor ist nun zu sehen, wie die Krankenschwester auf einem OP-Stuhl zwischen den Beinen von Tom Platz nimmt. Mit einer langsamen und präzissen Bewegung setzt sie das Skalpell an Toms Sack an.
    
    * * *
    
    „Nein! Das ist alles Fake", brüllt Tom, der weiterhin auf seinem kleinen Stuhl vor dem Schulpult sitzt.
    
    „Die verarschen dich", schreit er dem Monitor entgegen, aber seine Frau kann ihn offenbar nicht hören und bekommt lediglich gefälschte Bilder seiner vermeintlichen Kastration auf ihrem Monitor abgespielt.
    
    „Gib dir keine Mühe", fährt ihm Alina über ...
    ... den Mund. „Sie kann dich nicht hören. Aber du solltest dir nun auch weniger Gedanken über deine Frau machen. Denn dein Verhalten war auch nicht ganz astrein. Einfach so seinen Samen zu ergießen, das ist schon ziemlich unverschämt, oder?"
    
    Tom nickte. Er hatte keine Ahnung warum, aber er hatte das Gefühl, dass sein Wort ohnehin nicht viel zählte.
    
    „Okay, ich sehe, du siehst deinen Fehler wenigstens ein. Dann zieh dich jetzt aus und nimm hier auf diesem Stuhl Platz."
    
    Statt des Lehrerpultes befand sich augenblicklich ein gynäkologischer Untersuchungsstuhl an dessen Stelle. Mit entgeistertem Blick schaut er Alina an. „Nein, keine Angst. Wir schneiden dir nicht deine nichtsnutzigen Eier ab. Noch nicht! Wir wollen nur sichergehen, dass dein Sack komplett leergepumpt ist, so dass es nicht wieder zu so einem Missgeschick wie vorhin kommt. Also bitte. Ausziehen und Platz nehmen."
    
    Sechzig Sekunden später liegt Tom auf dem Stuhl und spürt das kalte Plastik an seinem Rücken und seinem Po. Ein mulmiges Gefühl beschleicht ihn, als Alina die Gurte an seinen Händen und Beinen festzurrt. Das Gefühl wird noch stärker, als die gleiche Krankenschwester den Raum betritt, die er eben über Marens Monitor gesehen hatte. Sie trägt ein Tablett mit Gerätschaften aus Stahl.
    
    Alina bemerkt, wie sich Toms Muskeln verkrampfen.
    
    „Kein Angst Tom. Das tut nicht sehr weh. Was Schwester Ajna nun tun wird ist folgendes. Sie wird dir einen 0,5 Zentimeter dicken Stahlstab in deinen Penis einführen. ...
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