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Die Geschichte der Maya Klein 12
Datum: 13.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... „Sie haben schnelle Reflexe, Klein! Aber im Ernstfall reicht es nicht, nur den Angriff des Gegners abzuwehren. Nehmen Sie Herrn Hollmann fest!“ Fuchow und Voss lachten jetzt heiter auf. „Holli! Hinlegen! Tu dir das nicht an“, riefen die beiden ihrem Kameraden zu. Doch der Kollege richtete sich wieder auf, drückte seinen muskulösen Rücken durch und stellte sich erneut der jungen Frau entgegen. Dieses Mal würde also sie angreifen. Er stellte sich in Position, hob seine Hände, bereit mit seinen Beinen sofort anzugreifen oder abzuwehren, wenn die Frau ernst machen wollte. So fixierte er ihr Gesicht, sich vornehmend ihre Aktionen in ihren Augen abzulesen. Doch im Bruchteil einer Sekunde tauchte sie nach unten ab, Matsch spritzte auf, dann verlor er seinen Stand und fiel. Vor seinen Augen schien die Welt in die Vertikale zu gehen, da ächzte er von der Erschütterung auf, mit der er auf den Boden aufgeschlagen war. Eine gewaltige Last drückte ihn nach unten und sein rechter Arm wurde in einen Haltegriff verdreht. Sofort klopfte er mit seiner freien Hand dreimal auf den Boden. „Gut, das reicht. Schön, dass das so lange gedauert hat, Hollmann. Ich dachte, Sie wären der Beste Ihrer Einheit.“ Der Mann stöhnte, richtete sich auf und ließ sich sogar von der Riesin stützen. Die entschuldigte sich leise bei ihm. „Alles gut! Du bist...“ Er schüttelte nur seinen Kopf und wandte sich dem Ausbilder zu. „Nochmal! Versuchen Sie es doch selbst, dann können wir über Sie ...
... lachen, Kerl!“ Severin seufzte. Er warf einen frustrierten Blick der Polizeirätin zu, dann trat er an Maya heran. „Es gibt Situationen, in denen Sie sich nicht anders helfen können. Festhalten geht nicht, Sie müssen in Anwesenheit mehrerer Gegner den vor Ihnen stehenden Angreifer niederstrecken. Zeigen Sie uns, wie fest Sie im Ernstfall zuschlagen können! Voss! Herr Hollmann scheint nicht in Form zu sein. Spannen Sie Ihre Bauchmuskeln an, Frau Klein gibt Ihnen einen Stupser!“ Der Beamte hob abwehrend beide Hände. „Sind Sie wahnsinnig? Die schlägt durch mich durch und erwürgt mich anschließend mit meinen Eingeweiden. Checken Sie es nicht? Wer soll diese Braut aufhalten? Machen Sie sie schon endlich zu einer von uns. Bevor andere sie in ihre Finger bekommen!“ Severin winkte ab. Er schien sich jetzt selbst eingestanden zu haben, dass diese Idee nicht seine beste gewesen war. „Kannst du mir dennoch zeigen, wie fest du zuschlagen kannst, Maya? An Kraft fehlt es dir nicht, aber vielleicht an Entschlossenheit? Du warst sehr behutsam im Umgang mit unseren Supermännern.“ Hollmann sah ungläubig zu Severin hinüber. „Der hat sie wirklich nicht mehr alle. Schaut nur zu, während uns die Kleine auseinandernimmt. Alter! So was erlebt man nur einmal im Leben.“ Fuchow lachte. „Wir laden sie ein, wenn das nächste Mal die KSK zum Üben kommt. Dann puhlt die Lütte sie vom hohen Ross herunter und zwar alle auf einmal.“ Severin hob jetzt seine Rechte. „Also Maya! Schlag so fest du ...