-
Die Geschichte der Maya Klein 12
Datum: 13.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... einmal in einer Milliarde Jahren auftritt.“ „Oh je! Ich dachte, solche Gestalten gibt es nur im Comic oder Fernsehen“, Fuchow sah zu dem hübschen Gesicht des Mädchens auf. „Komm! Gehen wir was essen! Du hast sicher Hunger nach der ganzen Anstrengung.“ Die drei Männer verabschiedeten sich von der großen Jugendlichen, nachdem sie ihr dabei zugesehen hatten, wie sie ein Dutzend Portionen Schweinebauch mit Gemüse und Klößen gegessen hatte. Sie wollten unbedingt ab und an von Gollwig erfahren, wie es mit Maya weiterging. Die Polizeirätin versprach es, mahnte aber noch einmal die Männer zur Diskretion. Severin war noch nicht fertig. Er lud Maya zwei fünfzig Kilo schwere Sandsäcke auf und forderte sie noch einmal dazu auf, den Parkour zu überwinden. Das schaffte sie in weniger als dreieinhalb Minuten, ohne dabei die Hemmnisse fallengelassen zu haben. Dabei übersprang sie einen zwölf Meter langen Graben und hopste an einem Reckhindernis hinauf und sprang mit weiten Schritten von Haltestange zu Haltestange. Er begriff immer noch nicht, was er da sah. Zum Schluss entlud er seine Dienstpistole, sicherte sie noch zusätzlich und reichte sie der Anwärterin. Diese nahm sie zur Hand, doch vermochte sie nicht ihren Zeigefinger durch den Bügel des Abzugs zu zwängen. Wie ein zu kleiner Ring passte ihr Finger einfach nicht durch. „Sie kann wohl kaum ohne Dienstwaffe anfangen, richtig?“, zeigte sich Severin zufrieden. Gollwig sah den Ausbilder entgeistert an. Der Mann schien ...
... mit aller Gewalt verhindern zu wollen, dass Maya bei der Polizei eine Chance bekam, trotz all ihrer Befähigungen. „Ich rufe Herrn Luchs an und schildere, was heute passiert ist. Dann können Sie ihm erklären, warum Sie das Mädchen abweisen wollen!“ „Jetzt warten Sie!“ Severin drückte ihre Hand mit dem Handy herunter. „Bei den letzten Tests ging es um die künftige Ausrüstung für Maya. Normale Uniformen werden ihr nicht passen, von daher gibt es uns Möglichkeiten, sie auf künftige Einsätze bestmöglich vorzubereiten, indem wir sie gesondert ausrüsten. Ich werde Luchs darum bitten, uns entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen.“ Auf dem Parkplatz eines Kuchenrestaurants hielt Gollwig noch einmal ihren PKW an. Sie sah zufrieden zu ihrem Schützling hinüber und lächelte. „Du hast mich heute so stolz gemacht. Frauenpower! Kein Mann ist der stärkste Mensch auf der Welt, sondern du!“ Sie streckte ihre viel zu kurzen Arme nach dem riesigen Mädchen aus und suchte es irgendwie zu umarmen. „Komm! Ich lade dich ein. Nach all dem Braten geht bestimmt auch noch etwas Kuchen in dich hinein.“ Sie lachte. So stiegen sie aus und nahmen ihren Weg zum Eingang, als Maya einen Pkw bemerkte, welcher jetzt von der Straße abkam. Sie stürzte zu ihm, stieß ihn auf die Fahrbahn zurück und verhinderte damit, dass er andere parkende Fahrzeuge gerammt hätte. „Passen Sie doch auf! Nicht schlafen!“, herrschte sie die ältere Fahrerin an, welche sie völlig perplex anstarrte. Maya blickte zurück zu ...