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Die Geschichte der Maya Klein 12
Datum: 13.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Gollwig, welche große Augen machte. Sie hob entschuldigend ihre Schultern und meinte nur, dass es beinahe gekracht hätte. „Du machst mich heute echt fertig, Kind. Was soll ich erzählen, wenn mich meine Familie abends fragt, wie mein Tag war?“ Maya lächelte zu ihr hinunter. „Also meiner war toll!“ Die Polizeirätin lachte, betrat mit ihr das Café, in welchem sich alle Augenpaare auf Maya gerichtet hatten. Ein Husten tönte, dann trat Frau Gollwig an eine Servicekraft heran und fragte, ob man noch einen freien Tisch bekommen könnte. „Ja, gerne! Das ist Maya, oder?“, fragte die junge Frau und sah zu dem Gesicht des weißblonden Mädchens auf. „Das ist sie!“, lächelte Gollwig. „Wäre aber trotzdem schön, wenn wir einen ruhigen Platz bekommen könnten.“ Ruhig wurde es nicht. Alle im Gastraum befindlichen Personen wollten Autogramme und Fotos von Maya, freuten sich darüber, dass sich die große Frau die Zeit für sie nahm, und versprachen ihr, dass sie die Bilder nicht online stellen würden. Tatsächlich gab es in der Vergangenheit kaum Fälle, wo diese Zusage gebrochen wurde. „Wie war es heute?“, fragte Falk besorgt. Maya strahlte über das ganze Gesicht, als sie ihrem Vater entgegentrat. „Ich bin aufgenommen. Die meinten, ich wäre ganz okay.“ Frau Gollwig kam um ihren Wagen herum und begrüßte den Mann freundlich. „Ihre Tochter untertreibt. Sie hat uns fassungslos und voller Ehrfurcht zurückgelassen. Männer der GSG-9 sahen in ihren Armen wie kleine hilflose ...
... Bürschlein aus. Haben sich aber anschließend sofort mit Ihrer Tochter angefreundet und sind mit ihr essen gegangen. Sie stehen unter Eid, Sie brauchen sich keine Sorgen machen. Aber Maya wird bei uns viel bewegen, das steht bereits fest.“ „Hat es ihr denn gefallen?“, fragte Falk. Er war voller Skepsis. Für ihn zählte nur, was sich seine Tochter wünschte. Sie war das Maß der Dinge, sonst nichts. „Es war geil, Pap! Wirklich! Die haben mich gefordert und ich musste leisten. Das war nicht einfach so. Ich werde mich anstrengen müssen und das gefällt mir.“ Frau Gollwig sah verwirrt zu Maya auf, dann aber wandte sie sich wieder dem Vater zu. „Ich lass Sie beide jetzt allein. Maya wird viel zu erzählen haben.“ Falk zeigte sich wenig optimistisch. „Das glaube ich weniger. Ich muss warten, bis meine Frau kommt, dann bekommen wir wenigstens etwas aus ihr heraus.“ Abend im Bikerclub Maya hatte gestern noch einmal mit Manfred telefoniert. Die Jungs vom Club freuten sich tierisch, dass sie beide ernst machten und sie besuchen kamen. Sie baten nur darum, dass sie nicht die besten Klamotten anzogen, konnte es doch bei ihnen in der Clubhalle mit all den Bikes und der Werkstatt ziemlich schmutzig werden. So zog sie sich eine alte Jeans an und fand ausgetretene Laufschuhe und eine alte Lederjacke, welche ihr schon ein wenig zu eng geworden war. Aber trotz des Wintereinbruchs fror sie nicht, von daher brauchte sie den Reißverschluss nicht unbedingt zuzuziehen. Sascha hatte kein ...