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Die Geschichte der Maya Klein 12
Datum: 13.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... mich nicht, Maya, okay? Can meinte, ich sehe aus wie der Frontman von den Village People.“ Maya lachte. „Was hörst du auf ihn? Er macht doch jeden blöd von der Seite an.“ Sie sah erwartungsvoll zu ihrem türkischen Freund auf, der gerade zwei Donuts von der Platte nahm. „Hoffentlich hält er sich heute Abend zurück, wie er es versprochen hat. Das sind echt nette Leute!“ Can biss gerade in das erste Gebäckstück hinein, worauf Marmelade auf der gegenüberliegenden Seite herausdrängte und über seine dicken Finger lief. „Pfuck!“, nuschelte er. „Iff geh mal aufs Klo, muss eh noch mal pissen.“ Maya schüttelte ihren Kopf und sah dem Kumpel hinterher, der sich schon im Flur die Hose öffnete. Unter Freunden kannte Can keinerlei Scham. „Alter! Hoffentlich geht das gut“, seufzte sie. Manfred trat vorsichtig an sie heran. „Darf ich dich drücken?“ Maya sah entgeistert auf ihn hinunter. „Was fragst du doof? Ich erwarte das von dir. Nur nicht zu lange mit meinen Hupen kuscheln, okay? Sonst bekommst du Ärger mit Sascha.“ Manfred sah sie entgeistert an, wurde bleich und schien unschlüssig. So war es Maya, die aufstand und ihn an sich drückte. „Wie war es beim Test? Ich weiß von Sascha, dass du ihn gut geschafft hast. Viel mehr aber nicht.“ Maya sah sich kurz zur Tür um, dann fing sie an zu erzählen. „Es war geil! Da waren drei Männer von der GSG-9! Richtige Bären. Nett und wirklich kräftig. Die haben echt Leistung bei mir abgerufen. War ein Erlebnis, echt gut. Man ...
... ist ganz zufrieden mit mir gewesen, glaub ich. Nur der Ausbilder hat die ganze Zeit auf mich gewirkt, als ob er unbedingt wollte, dass ich durchfalle. Aber die Gollwig ist dann eine Runde ausgerastet und er ist so klein mit Hut geworden. Jetzt will er sich persönlich darum kümmern, dass ich die FOS Polizei schaffe.“ „Wow! Welche von der Bundespolizei? Krass! Die finden es wahrscheinlich richtig scheiße, dass du zum Land möchtest.“ Maya legte ihren Kopf schief. „Wow! War wirklich so. Das ist dein kluger Kopf, oder?“ Manfred winkte ab. „Man kann es sich halt vorstellen. Ich habe gesehen, was du kannst, und wenn du nur ein Viertel davon gezeigt hast, dann waren die am Ausrasten.“ „Ja, ja. Maya ist toll. Genug geplappert! Lasst uns los, damit wir uns mal um unsere Zukunft im Bikerclub kümmern können“, meinte Can von der Tür aus. „Die kriegen ihren Quotenmuggel, Dicke werden sie wahrscheinlich schon einige haben und Maya...“, er sah sie nachdenklich an, „... schaut eh aus wie ein Elefant auf einem Clownmotorrad, wenn die auf eine Maschine steigt. Werden sich halt dran gewöhnen müssen.“ Er schrie auf. „AUA! Brich mir gleich den Oberarm, du blöde Kuh!“ Er sah Maya böse an, die ihn an dieser Stelle gezwickt hatte. Sie fuhren Richtung Schwerte, welches nur einen Katzensprung entfernt lag. Im südlichen Stadtgebiet nahe der Ruhr gelegen, befand sich das alte Betriebsgelände einer ehemaligen Verpackungsfirma, in deren früherer Fabrikationshalle der Bikerklub seine Garage, ...