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Giannis Traum
Datum: 16.08.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... Cazzo ab!" Dann, mit weicher Stimme: „Habe Geduld, du schaffst das! Ich liebe dich!", und lief zum Terminal. Sie drehte sich nochmal um und winkte. „Bis Montag!", rief sie und verschwand in der Menge. Immer noch ziemlich enttäuscht und auch wütend fuhr ich zurück, die Morgendämmerung hatte eingesetzt. Tief in meinem Inneren breitete sich eine Unruhe aus, ich hatte das Gefühl, als ob ich immer noch die Wärme in meiner Hand von dem Händedruck des Mädchens spüren würde. Immer wieder tauchte ihr Gesicht vor meinem geistigen Auge auf, fast schon automatisch folgte ich den Windungen der Straße, bis plötzlich ein Reh aus dem Wald sprang und mich erschreckt ansah. Ich riss das Lenkrad herum und knallte mit dem Kotflügel in die Steinmauer der Straßenbegrenzung, das Reh sprang mit einem weiten Satz in den Wald und verschwand im Dickicht. „Verdammte Scheiße!", fluchte ich und stieg aus, um den Schaden zu begutachten. Die Frau weg, die Stoßstange gerissen und der Kotflügel verbeult und verkratzt, na super, einige Tausend Euro Schaden, der Tag fing ja gut an. Zurück in unserem Haus versuchte ich noch etwas zu schlafen, aber nun wirkte der Espresso und die Wut über das demolierte Auto, an Schlaf war nicht zu denken. Ich stand wieder auf und briet mir ein Spiegelei zum Frühstück, dann verschob ich die Tischreservierung. Ich beulte den Kotflügel notdürftig aus und reparierte die Stoßstange mit einigen Kabelbindern, dann holte ich die Blumen ab, in der Hoffnung, dass sie das ...
... Wochenende überleben würden. Nachmittags zog ich dann meine Armeeklamotten an, um zu den Tieren zu gehen und um auf andere Gedanken zu kommen. Die Boxen wurden ausgemistet, das Zaumzeug gereinigt, dann sattelte ich Galeb, um mit ihm zu trainieren. Er war lammfromm, reagierte wunderbar auf meinen Schenkeldruck und die Zügel, trabte ihn an, bis ich merkte, dass der Sattel locker wurde. Ich nahm das linke Bein aus dem Steigbügel und versuchte, den Sattelgurt nachzuziehen, plötzlich kam ein Idiot mit seinem laut kreischenden Geländemotorrad aus dem Wald an der Wiese vorbeigerast, Galeb scheute, und ich flog in hohem Bogen auf den Rücken und den Hinterkopf. Leicht benommen rappelte ich mich auf, alle Knochen und der Schädel taten mir weh. Paola hätte mir die Ohren langgezogen, weil ich ohne Kappe geritten war, für heute hatte ich die Nase voll, zu allem Unglück fing es noch heftig an zu regnen. Ich schaltete den Fernseher ein und nach einigem Rumgezappe entschloss ich mich einen alten Krimi anzusehen, sonst gab es nichts Interessantes. Ich holte eine Flasche Wein und versuchte meine Schmerzen und den Ärger im Suff zu ertränken, Paola ging nicht ans Telefon, frustriert sah ich, dass die erste Flasche Wein schon nach kurzer Zeit leer war. Eine neue Flasche war auch schnell zu mehr als die Hälfte geleert, ziemlich betrunken hörte ich, wie draußen der Wind immer stürmischer wurde und um das Haus pfiff. Der Handlung des Films hatte ich schon länger nicht mehr folgen können, also ...