1. Giannis Traum


    Datum: 16.08.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    ... schleppte ich mich ins Schlafzimmer und ließ mich in voller Montur auf das Bett fallen, Paola hätte mich deswegen getötet, aber heute war mir alles scheißegal. Noch den nächsten Tag überstehen. dann wäre Paola wieder da und ich würde sie eben dann überraschen.
    
    Ich schlief ein, nach einiger Zeit wurde ich wach, weil irgendwo im Haus eine Tür schlug, Der Sturm heulte um das Haus und da, wieder knallte es. Zerknirscht verließ ich das Schlafzimmer und versuchte da Geräusch zu orten, es kam von oben, vom Dachboden. Neugierig geworden, stieg ich die schmale, steile Treppe empor, ich hatte es bis jetzt noch nicht geschafft, mich da oben umzusehen, auch weil ich keine Lust hatte, auf die tierischen Mitbewohner zu stoßen, die der Makler dort vermutete.
    
    Ich öffnete die Luke in der Decke, schaltete meine Taschenlampe ein und sah mich um, einige Fledermäuse flatterten aufgeschreckt umher. Einige alte, verstaubte Truhen und Schränke standen dort, von Spinnweben überzogen, ich stieg auf den Dachboden. Eine starke Sturmbö fauchte durch den Raum, die Dachpfannen klapperten besorgniserregend und die Klapptür fiel zu, vor Schreck ließ ich die Taschenlampe fallen, die sofort erlosch. An der Stirnwand bemerkte ich verwundert in der Dunkelheit einen Lichtschimmer, der durch eine offene kleine Tür fiel, vielleicht einen Meter hoch.
    
    Verwirrt näherte ich mich, denn dort war eigentlich das eingestürzte Nachbarhaus. Ich spähte hindurch, aber dort sah es genauso aus wie in unserem Haus, das ...
    ... Dach intakt, genauso wie der Boden. Ich schlüpfte durch die Tür und testete zuerst den Zustand des Bodens, alles einwandfrei. Vor mir erkannte ich die gleiche Klapptür wie die, durch die ich zuvor geklettert war und öffnete sie vorsichtig. Der Sturm schien sich gelegt zu haben und es war hell, ich wollte auf meine Smartwatch schauen, da fiel mir ein, dass ich sie und mein Handy an das Ladegerät angeschlossen hatte, bevor ich ins Bett gefallen war.
    
    Leise schlich ich die Treppe herunter, ich spähte in die Zimmer, nur antike, einfache Möbel waren zu sehen, niemand schien zu Hause zu sein. Mit vor Anspannung klopfendem Herzen trat ich aus der Haustür, ein gepflegter Garten mit Gemüsepflanzen erstreckte sich vor dem vollkommen intakten Haus, kein Brombeergestrüpp weit und breit. Erschrocken erkannte ich den Garten aus meinen Träumen, aber wo war das Mädchen?
    
    Weiter ging ich durch das einfache Holztor auf die Straße, vor unserem Haus erkannte ich ebenfalls einen Gemüsegarten anstatt des gewohnten Ziergartens, und wo war mein Auto? Die Straße war nicht mehr asphaltiert, nur eine holperige Schotterpiste. Ich rieb mir durch die Augen und zwickte mich um sicherzugehen, nicht zu träumen, aber alles blieb wie es war.
    
    Laute Rufe erregten meine Aufmerksamkeit, drei Jungs spielten auf einer Wiese gegenüber Fußball. Ich winkte ihnen und schaute einige Zeit ihrem Spiel zu. Um ein Gespräch zu beginnen, sagte ich zu dem Größten, der sehr geschickt spielte: „Hallo, du bist ja fast so gut ...
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