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Giannis Traum
Datum: 16.08.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... auf und die Männer stürmten ins Haus. „Da ist der Kerl!", brüllte Ante und zielte mit einer Pistole auf mich. Ich rannte so schnell ich konnte, die Treppe hoch, der einzige Fluchtweg, den ich in meiner Panik erkannte, auch wenn er in einer Sackgasse enden würde. Ante schoss, verfehlte mich aber, nur der Putz der Wand spritzte mir ins Gesicht. Ich kletterte in affenartiger Geschwindigkeit die schmale Stiege zum Dachboden hoch, als einer der Männer mit dem Schrotgewehr schoss, aber auch er traf mich nicht, nur Putzbrocken regneten von der Decke. Ich öffnete die Luke zum Dachboden, sprang hindurch und ließ die Klappe zufallen, ein Schuss knallte, und Holzsplitter der Klappe trafen mich am Rücken. Panisch blickte ich umher, da sah ich, dass die Tür zum Nachbarhaus wie von Geisterhand erschien und sich öffnete. Mit einem ungeheuren Glücksgefühl und letzter Kraft hechtete ich durch die Tür und warf sie zu, dann schob ich den großen Schrank davor. Trotz des plötzlich wieder heulenden Sturms und den klappernden Dachpfannen blieb ich erschöpft am Boden liegen und schlief ein, in der glücklichen Gewissheit, Ante und seinen Männern entkommen zu sein. Mein Handy brummte, die Sonne schien hell in mein Gesicht. Schlaftrunken sah ich mich um, ich lag in meinem Bett, wieder in meiner schmutzigen Militärkleidung. Das Handy brummte wieder, eine neue Whatsapp von Paola, sowie drei von gestern Abend. „Wo bist du? Ich fahre gleich zum Flughafen und fliege heute Nachmittag schon ...
... zurück." Ich sprang aus dem Bett und verzog schmerzhaft mein Gesicht, die Knochen taten immer noch weh, ich riss die Haustür auf und freute mich wie ein kleines Kind, mein verbeultes Auto vor dem Haus zu sehen. Es war also doch nur ein böser Traum gewesen, wenn auch mit einigen sehr angenehmen Vorkommnissen. Ich duschte, spülte einige Schmerztabletten mit Espresso herunter, legte eine Spur von Rosenblütenblättern von der Haustür zum Schlafzimmer und schmückte es mit den Kerzen und den Rosen. Am Flughafen wartete ich an der Ankunft mit einer der langstieligen Rosen in der Hand auf meine Frau, sie kam, heraus und blickte sich suchend um. Sie sah wie immer bezaubernd aus, trug einen Minirock, schwarze Nylons und High Heels, die langen Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ich drängte mich durch die Flut der angekommenen Passagiere zu ihr, dann fielen Paola und ich uns in die Arme, wir küssten uns innig, als ob wir uns eine Woche nicht gesehen hätten. Atemlos sagte ich: „Komm mit, die Leute gucken schon! Ich habe eine Überraschung für dich!" Sie zeigte draußen auf das verbeulte Auto und schimpfte stirnrunzelnd: „Soll das etwa die Überraschung sein? Sieht teuer aus." „Nein, warte bis zuhause", erwiderte ich geheimnisvoll. „Bleib noch kurz sitzen", wies ich am Haus Paola an und lief ins Schlafzimmer, um die Kerzen anzuzünden, dann bat ich sie hereinzukommen. Paolas Augen wurden groß, wie Spiegeleier, als sie das geschmückte Schlafzimmer betrat. „Alles Liebe zum Hochzeitstag!", ich ...