1. La Feuille de Rose III


    Datum: 05.09.2026, Kategorien: Fetisch

    ... Tasche.
    
    Außerdem konnte ich längst offen und fast auf Augenhöhe mit ihm reden. Deshalb sprach ich an, dass ich viel lieber weitere Männerkontakte als noch mehr Hausarbeit in seinem Zuhause hätte. Er verstand mich sofort und bot sogar an, mit seinen Freunden zu reden. Es gab viele Herren in der Gegend, die nicht mehr die allerbeste Ehe führten oder bereits geschieden waren. Monsieur Avers bat sich nur aus, von mir stets als Premium-Kunde behandelt und gegenüber allen anderen bevorzugt zu werden. Das sagte ich ihm gerne zu und beendete meinen Dienst in seinem Haus umgehend, und fast ohne Abschied durch die Kinder und seine Frau.
    
    Dafür empfing ich nun Herrenbesuch. Ich konnte meiner Neigung zum Ausschlafen frönen, wie ich wollte, und ich konnte mich ausgiebig um die Körperpflege und ein geeignetes Interieur kümmern.
    
    Gerard bekam davon nichts mit, weil ich ein kleines Haus in der Nähe von meinem Monsieur zur Verfügung gestellt bekam. Hier hatte er schon vor meiner Zeit eine Frau wohnen lassen, die ihm in Liebesdingen entgegenkam. Nun teilte er mich mit seinen Freunden und deren Buddys, denn mein Kundenkreis wurde rasch größer.
    
    Offenbar kam ich dem Frauengeschmack vieler Männer, die kurz vor der Pension standen, und deren Wünschen in punkto Wollust entgegen.
    
    Tatsächlich schlug ich den Herren nichts ab, sofern sie gutes Benehmen und Respekt nicht missen ließen. Ich leckte wieder an Popos, um ein Beispiel zu nennen, wenn ich auch auf Sauberkeit gemeinsames Duschen ...
    ... Wert legte und schmutzige Ideen bei mir keine Chance hatten. Und wenn ich einem Kunden einen blies, ließ ich mir Zeit und legte Sorgfalt an den Tag. Ich schlucke Samen, leckte an Achselhöhlen und zwischen Zehen. Meine Vielfalt sprach sich herum, ebenso wie meine Einstellung, dass die Kunden Könige waren.
    
    Dafür waren meine Preise, sagen wir, erheblich. Ich forderte hier, handelte nicht und machte mich erst ans geile Werk, wenn die Scheine in meiner Kommodenschublade lagen.
    
    Lange vor meiner Kündigung bei Monsieur Avers hatte ich wieder Kontakt zu Manon und Luisa geknüpft. Meine Vorgehensweise war wenig originell, aber erfolgreich gewesen: ich hatte Monsieur Avers´ neuem Gärtner auf dem Anwesen der Courlay gebeten, einem jungen Mädchen mit dunklem Pferdeschwanz (Luisa) oder mit roter Mähne (Manon) einen Zettel von mir zuzustecken.
    
    Nach einigen Tagen meldete Gerards Kollege Vollzug und überreichte mir eine Notiz, die Manon ihm am gleichen Tag übergeben hatte. Sie war erfreut von mir zu hören, las ich, und schlug ein Treffen in einem Café vor. Auf diese Weise traf ich dann Manon und Luisa, denn die Portugiesin begleitete meine ehemalige Schulfreundin. Wir alle fielen uns um den Hals und küssten uns, und jede hatte auch eine Menge zu erzählen.
    
    Ich begann und berichtete von Gerard und mir und meiner Arbeit im Haus seines Chefs. Danach hörte ich von beiden, dass die Ladys in La Feuille nicht nur über mein Verhalten sehr verärgert gewesen waren. Noch am Tag meines Rauswurfs ...