1. La Feuille de Rose III


    Datum: 05.09.2026, Kategorien: Fetisch

    ... wurden Manon und Luisa mit Stockschlägen hart bestraft, weil sie von meinem Treiben gewusst und mir sogar geholfen hatten.
    
    Luisa das Lämmchen hatte das weinend zugegeben, sie konnte einfach nicht lange lügen. Und so waren Manon und sie sogar an mehreren Tagen hintereinander gezüchtigt worden, ehe die Ladys sich wieder beruhigt hatten. Colette kam damals ungeschoren davon, weil sie als Mitwisserin nicht verraten wurde und man offenbar auch nicht glaubte, dass die Französin, die nie ein gutes Verhältnis zu mir gehabt hatte, mir irgendwie behilflich gewesen war.
    
    Dann fing eine Neue als Kandidatin an, eine Schwedin namens Gitta, und Luisa legte die Abschlussprüfung ab. Sie aß vor den üblichen Zeugen die Scheiße von Madame Lastrelle, danach aber auch die von der Laverge, wozu man sie nach der Geschichte mit mir verpflichtet hatte. Sie bewältigte natürlich alles mit Bravour. Was dazu führte, dass Madame Laverge sie als Zofe akzeptierte und mit nach Hause nahm. Dort fühlte sie sich wohl und diente der Lady als sehr zufriedenes Mundklo, das auch den Haushalt führte und die Madame zu Ärzten, Ämtern und alles möglichen Anlässen begleitete.
    
    Manon führte Gitta an ihre Aufgaben heran und half ihr, so gut sie konnte. Mit ihrer Hilfe verschwand Colette eines Tages, weil sie des Kackefressens komplett überdrüssig geworden war und nach Marseille ging. Leider hatte Manon nie wieder von ihr gehört und machte sich Sorgen. Colette war nie sehr stabil gewesen, weder gesundheitlich noch ...
    ... psychisch. Ich versprach mich umzuhören, vielleicht sogar einen Detektiv mit der Suche nach ihr zu beauftragen.
    
    Einige Zeit danach, als wir dazu übergegangen waren uns regelmäßig zu treffen, gab es wieder Neuerungen. Ich hatte Colette in Marseille besucht, wo sie als Prostituierte ihr Geld verdiente. Die Französin hatte mich zunächst nicht erkannt, sich dann aber sogar über das Wiedersehen erfreut gezeigt.
    
    Ich erfuhr, dass die Courlay sie erpresst hatte, in La Feuille als Zofe zu arbeiten und alles über sich ergehen zu lassen, was die Madame von ihr verlangte. Colette hatte allerdings auch Diebstähle ausgeführt, um Geld für Drogen zu bekommen, und davon hatte die Courlay erfahren. Sie war außerdem eine entfernte Verwandte von ihr, eine Großtante wohl, und hatte stets so getan, Colette einen Gefallen zu tun, indem sie ihr Wohnung, Kost und, na ja, Arbeit gab. Leider war das Mädchen so dumm gewesen, sich alles gefallen zu lassen, aber das sei ein für alle Mal vorbei.
    
    Traurig war ich von der Fahrt nach Marseille zurückgekehrt, auch wenn ich Colette ein paar Hunderter geschenkt hatte. Für Manon konnte ich mehr tun. Auch sie hatte die Nase, den Mund und den Magen voll von den Zumutungen in La Feuille, und speziell von der Courlay auch.
    
    Sie hatte endlich erkannt, dass die Ladys sich keinen Deut um die Mädchen kümmerten, die dort während und nach der Ausbildung lebten. Es ging nicht um deren Wohl, nur darum, einen Kreis von Freundinnen mit willfährigen Zofen zu versehen. ...