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La Feuille de Rose III
Datum: 05.09.2026, Kategorien: Fetisch
... die ihn nun mit Verachtung strafte. Aber er hatte neben dem Maschinenpark und dem Werkzeughaus der Firma, in der er seit dreißig Jahren arbeitete, eine Art Gästehaus überlassen bekommen. Es war groß genug für zwei, und Gerard erzählte seinem Chef anfangs nicht, dass er mich aufgenommen hatte. Das Dach über dem Kopf war sowieso nicht für ewig, und erst einmal fühlte ich mich an der Seite meines Gärtners ausgesprochen wohl. Wir lebten ja jetzt zusammen! Und es ging uns nicht so schlecht, wie wir zunächst befürchtet hatten. Gerard durfte nicht länger auf dem Gelände der Villa arbeiten, aber sein Chef erfuhr den Grund dafür nicht. Offenbar befürchtete die Courlay, dass etwaige Nachforschungen ihr spezielles Institut gefährden konnten. Sein Boss wunderte sich wahrscheinlich, aber er war pragmatisch veranlagt und teilte Gerard kurzerhand bei anderen Auftraggebern ein. Das war noch nicht alles: auf die Anfrage meines Geliebten hin, der ein langjähriger und stets zuverlässiger Mitarbeiter war, hatte der Boss, Monsieur Avers, für mich sofort eine Stelle -- bei sich im Haus! Ich sprach vor und outete mich nicht nur als Geliebte des Gärtners, sondern bekannte mich auch dazu, dass ich mangels eigener Wohnung im Gästehaus untergekommen war. Monsieur Avers nahm diese Umstände humorvoll und bedankte sich sogar für meine Aufrichtigkeit. Dankbar arbeitete ich nun als Hausmädchen in seiner nahegelegenen, ebenfalls sehr imposanten Villa. Ich kochte zusammen mit einer Köchin, ...
... putzte, kümmerte mich um die Wäsche der Familie Avers und räumte den beiden Kindern, aber auch der ziemlich faulen Gattin hinterher. Ich bekam dafür den besten Verdienst meines Lebens, denn Avers war nicht geizig, und als besonderen Dank fasste er mir gelegentlich unter den Rock. Weil er das wie nebenbei und durchaus charmant machte, erhob ich keinen Einspruch. Der Mann nahm mir ja nichts weg, so empfand ich das. Er war mir gegenüber nett und aufmerksam, und ein schnelles Kneifen hier oder Streicheln dort beeinträchtigte mitnichten mein Wohlbefinden. Allerdings erfuhr mein Gerard davon nichts. Ich ließ ihn auch im Unklaren darüber, dass Monsieur Avers sich schon bald ermutigt fühlte, mich auf den Mund zu küssen. Und mir an die Titten zu greifen. Weil er mir immer wieder Geld zusteckte, lächelte ich zu seinen Bedürfnissen, die er an mir stillte. Gerard arbeitete irgendwo in der Gegend, an wechselnden Orten, und er war über viele Stunden nicht da. Ich konnte dem Monsieur, wenn seine Familie unterwegs war, also in aller Ruhe einen blasen. Der Mann war gepflegt, roch nach teurem Rasierwasser und war im gleichen Alter wie Gerard. Er hatte keine ausgefallenen Wünsche an eine Frau, das gefiel mir. Ein bisschen Soixante-Neuf, wie er das nannte, Blasen, einen schnellen Ritt auf oder unter ihm, das war es schon. Neben seiner Großzügigkeit -- kein Schmuck und kein Pelz, sagte ich ihm, bitte nur Scheine -- gefiel mir an ihm auch, dass er etwas kleiner war als ich. Er konnte ...