1. In Flagranti


    Datum: 26.09.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... nicht. Bitte", flehte sie.
    
    Dann hörte ich meinen Vater im Flur brüllen. „Dann hättest du dir den Termin richtig notieren müssen."
    
    Mit weit aufgerissenen Augen blickte ich Daniela an. Er kam eindeutig in unsere Richtung.
    
    „Du sagst ihm nicht, dass ich hier bin", flüsterte ich mit einer drohenden Geste, huschte dann wieder hinter das Bett in Deckung.
    
    Kurz darauf ging auch schon die Tür auf.
    
    „Du bist ja immer noch nackt", stellte mein Vater fest.
    
    Daniela zögerte einen Moment, aber sagte dann: „Ja, ich habe eben einen Anruf bekommen."
    
    ‚Braves Mädchen', dachte ich.
    
    „Hör mal", erklärte mein Vater, „Silke hat einen Arzttermin vergessen. Ich muss sie eben fahren. Wird wohl ein bisschen dauern."
    
    „Ja okay, kein Problem", antwortete sie.
    
    „Ich mache das morgen wieder gut, in Ordnung?"
    
    ‚Von wegen', dachte ich mir mit vor Wut geballten Fäusten.
    
    „Ist nicht schlimm. Geh nur", sagte Daniela ruhig.
    
    Gerade als meine Mutter von unten wieder rief, hörte ich einen Kuss.
    
    „Ja, komme ja schon", rief mein Vater während er los eilte.
    
    Nachdem er weg war, blieb Daniela regungslos stehen und schloss schließlich die Tür. Auch als ich mich wieder hinstellte, stand sie immer noch mir abgewandt da. Je näher ich ihr kam, desto deutlicher konnte ich wieder ihr liebliches Parfum wahrnehmen. Mit all meinem Mut spielte ich den harten Typen - was ganz und gar nicht in meiner Natur war.
    
    „Sehr gut", lobte ich sie. „Lügen kannst du anscheinend hervorragend."
    
    Sie ...
    ... drehte sich um und blickte verlegen zu Boden. Vor lauter Anspannung presste sie ihre Kleidung an sich, und damit auch ihre Brüste etwas nach oben. Genüsslich beobachtete ich die Sommersprossen, die bis zu ihrem Hals auf ihrem Dekolletee verteilt waren.
    
    „Es ist nicht so, dass ich deinen Vater liebe, Julian", erklärte sie. Es war mir zwar vollkommen egal, was noch folgte, doch ich hörte ihr weiter zu. „Das ist wirklich nur für Sex. Nur ein bisschen Spaß. Weißt du, seitdem Peter tot ist..."
    
    Ihr Mann ist also gestorben. Das war mir auch neu, allerdings interessierte mich das in dem Moment nicht. Sie wollte Mitleid, doch das war das Letzte, was ich ihr geben wollte.
    
    „Erspar mir den Bullshit", sagte ich, woraufhin sie mich erschrocken anschaute. „Du weißt ganz genau, dass mein Vater verheiratet ist. Hättest dir ja auch jemand anderen angeln können."
    
    „Nur... dein Vater war für mich da...", stammelte sie mit Tränen in den Augen.
    
    „Tja", sagte ich und ging einen kleinen Schritt auf sie zu. „Jetzt wird er es nicht mehr sein. Du wirst meinen Vater nicht mehr besuchen."
    
    „Glaube mir, dein Vater liebt deine Mutter über alles. Es fehlt ihm halt nur etwas in ihrer Beziehung. Und das hat er bei mir gesucht."
    
    Noch missbilligender fragte ich: „Ja? Und was?"
    
    Es war ihr sichtlich unangenehm. „Nun, nicht nur junge Hüpfer wie du brauchen... naja... bitte sag deiner Mutter nichts davon."
    
    Ohne eine Miene zu verziehen, schaute ich sie an. War sie wirklich so naiv? Vor meinem ...
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