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Die Abenteuer der Maya Klein 14
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... leergeschossenes Magazin daneben lag. Die Waffe war, zusammen mit dem Mündungsaufsatz, fast so lang wie ihre Gewehre. Die Männer richteten ungläubige Blicke darauf, dann erinnerten sie sich an die entstellten Leichen, die sie gesehen hatten. „Führt die Mediziner rauf! Wird Zeit, dass wir unsere Leute hier rausbringen." Er dachte an den Belgier und wandte sich an die junge Kollegin, die sie in die vorherrschende Situation eingeführt hatte. „Was ist mit dem Ex-Boss? Sollen wir ihn gehen lassen?" „Nehmen Sie ihn in Schutzhaft! Er ist in akuter Gefahr. Jeder belgische Polizist könnte es auf ihn abgesehen haben." Der Mann vom KSK nickte. „Gut. Wir lassen ihn nicht aus den Augen und holen weitere Befehle ein. Danke!" Bommel stand noch immer unter Schock und musste zusammen mit seinen befreiten Kollegen stabilisiert werden. Die Männer vom KSK halfen auch ihm aus seiner Rüstung heraus und beschwerten sich lautstark dabei, dass sie keine ähnliche Ausrüstung besaßen. Er selbst hielt immer wieder Ausschau nach Maya und Melissa, doch konnte er die beiden nirgendwo entdecken. Mustafa kam zwei Stunden später zu ihm. Gekleidet in einen Trainingsanzug der Belgier, sah er gewöhnungsbedürftig aus. Er ließ sich stöhnend neben ihm nieder und brachte kein Wort heraus. „Was ist dir passiert?", fragte Bommel und betrachtete ihn besorgt. „Die haben uns für blöd verkauft und dann kaputt gemacht", brachte Mustafa langsam und kaum hörbar heraus. „Du?" Kurz trafen ...
... sich die Blicke der beiden Männer. „Die Erkenntnis ist über mich gekommen, dass ich für diesen Beruf nicht geeignet bin. Melissa ist kaltschnäuzig gewesen, während ich fast ohnmächtig geworden bin und mich andauernd übergeben musste. Werde den Dienst quittieren. Solch eine Scheiße ist nichts für mich." Mustafa betrachtete ihn nachdenklich und zeigte seine Hände. Er konnte sie kaum bewegen. Nur seine Fingerspitzen regten sich ein wenig. Dicke Verbände an seinen Handgelenken zeigten auf, wie brutal seine Fesseln hier gewirkt hatten. „Ich bin abgenippelt." Seine Stimme klang heiser. „Man bringt uns später in ein Krankenhaus. Bei mir stehen Tests an, aber der Arzt meinte, ich werde wieder", seine Stimme wirkte erleichtert. „Du weißt, wer all diese Männer getötet hat, oder?" Bommel sah seinen deutsch-afghanischen Kollegen jetzt direkt in die Augen. „Ja. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto dankbarer bin ich dafür, dass sie uns gerettet hat", gab sein Kollege zurück. „So brutal? Ich will einfach nicht glauben, dass sie zu so etwas imstande ist. Diese Bilder! Ich werde sie nie wieder vergessen können." Mustafa sah Bommel an. Dann schüttelte er den Kopf. „Du hast Erich gesehen, oder? Sie wollten ihn zu Tode foltern! Nach ihm der Reihe nach jeden anderen von uns. Wäre Maya nicht gewesen, täte jetzt ein anderer um seinen Tod betteln. Vielleicht hilft dir das?" Er packte Bommel an dessen massiven Oberarm. „Jeder dieser Scheißkerle hatte die Wahl. Aber hatte sie ...