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Die Abenteuer der Maya Klein 14
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Gefühl von Reue töten konnte, aber bei ihrem Ex-Freund einen Nervenzusammenbruch erlitt? Sie legte sich, wie sie war, ins Bett, schloss ihre Augen und suchte ihre Gedanken zu bändigen. Ihre Tränen liefen noch immer, das ging nun schon über eine Stunde so. Würde sie schlafen können? Sie glaubte nicht daran. Das ließ ihr angegriffenes Nervenkostüm jetzt gar nicht mehr zu. Hätte er sie doch wenigstens mit jemand anderem betrogen! Wäre es diese Margarethe gewesen, dann würden jetzt nicht die Henschels wegbrechen. Wieder dachte sie an Wilma in diesem Moment. Sie hatte doch alle in der Familie lieb. Auch Saskia! Warum war sie so scheiße drauf und nahm ihr den Freund weg? Maya dachte an Rosas und Marlenes Warnungen. Warum sollte sie sich Illusionen machen? Sascha war die treibende Kraft gewesen. Vielleicht hatte er sich ja wirklich für sie ändern wollen, aber geschafft hatte er es nicht. Was spielte das auch noch für eine Rolle? Wieder brummte ihr Handy. Sie ignorierte es. Die Abstände verlängerten sich jetzt. Sascha würde es irgendwann aufgeben. Noch eine Frage stand für sie im Raum. War er wegen des Autos bei ihr geblieben? Wegen seiner Freunde? Was war mit Manfred? Bitte nicht! Sie schloss die Augen, fasste einen Entschluss und schaltete das Handy einfach aus. Sie legte es auf ihren Nachttisch, schloss ihre Augen und legte sich, angezogen wie sie war, auf die Seite. Nicht einmal ihre Waffe hatte sie abgelegt. Dafür aber die Tatsache, dass diese wieder ...
... getötet hatte. Wie unwichtig das für sie in diesem Augenblick war. Es spielte keine Rolle mehr. Einzig der Name Sascha tauchte immer wieder in ihren Gedanken auf. „Türmchen? Du bist da?" Die Tür öffnete sich und Nadja betrat das Zimmer. „Wir hatten geglaubt, du bist in Köln." Das markante Gesicht zeigte jetzt deutliche Anzeichen von Sorge. „Ist dir was passiert?" Maya lag mit dem Rücken zu ihr, dennoch sah Nadja, wie ihre Tochter unmerklich den Kopf schüttelte. „Willst du es mir erzählen?", fragte die Mutter vorsichtig und setzte sich auf den Rand des riesigen Bettes. „Was wäre, wenn du Pa mit Corinna erwischen würdest?" Nadja konnte nicht anders, sie musste lachen bei dieser Vorstellung. „Wieso? Weißt du etwas...?" Jetzt begriff sie. „Sascha?" Die Tochter nickte erneut. Völlig erschlagen suchte die Mutter diese Nachricht zu verdauen. Sie hatte sich gestern noch sehr lange mit dem Jungen unterhalten. „Gut! Warum ausgerechnet Corinna, kennen wir sie?" Nadja war eine kluge Frau. Längst hatte sie begriffen, dass noch mehr hinter diesem Gleichnis steckte. „Er war heute Nacht bei Saskia. Er meinte, er wäre bei sich zu Hause, aber da war ich, um ihn zu überraschen..." Mayas Stimme klang brüchig. „Sie nennt ihn Baby, Mutti!" Sandras Tochter! Nadja musste sich setzen. Wie sollte Maya das verkraften? Wo sollte sie in Köln wohnen? Scheiße! Sie griff nach ihrem Handy. „Markus? Ihr kommt heute ohne mich aus. Ruft an im Notfall! Wäre aber schön, wenn es ohne ...