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Die Abenteuer der Maya Klein 14
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Er wurde zu einem leerstehenden Kellerraum gebracht, wo seine Kollegen auf den Boden sitzend, mit gefesselten Armen und Beinen auf ihr Schicksal warteten. Ihre Köpfe wurden mit Säcken bedeckt, man ging wirklich auf Nummer sicher. Zwei Wachen saßen auf Stühlen im Raum, sie hielten Sturmgewehre in ihren Händen, die sie zuvor den SEK-Beamten abgenommen hatten. Auch sie zeigten ihre Gesichter und betrachteten grinsend den Hereingeführten. „Runter!" Mustafa wurde auf den steinernen Boden gedrückt und auch er bekam jetzt einen Stoffbeutel über sein Gesicht gezogen. Seine Fußgelenke wurden übereinandergelegt, dann zogen sich auch hier Fesseln zusammen. Mustafa dachte an seine Frau. Würde er sie wiedersehen? Sie hatten gestritten, als er sich zum Dienst aufgemacht hatte. Asal hatte ihm vorgeworfen, dass er nur nach Vorwänden suche, um sie allein zu lassen. Überhaupt war es mit ihr anstrengend gewesen in letzter Zeit. Seine Frau fand keinen Anschluss und wollte sich jetzt Hilfe bei einer Frauengruppe in einer Moschee suchen. Er begrüßte ihr Vorhaben und hoffte, dass sich ihre Laune damit bessern würde. Wenn keine Hilfe kam..., er wollte gar nicht daran denken. Dass er Asal nie wiedersehen könnte, dieser Gedanke bereitete ihm Schmerzen. Er liebte sie und die Momente, in denen sie in Harmonie miteinander verbunden gewesen waren. Woran würden jetzt seine Kollegen denken? An ihre Familien? Hatte Mangold Frau und Kinder, die auf ihn warteten? Flacker hatte welche, das ...
... wusste er von einem Gespräch. Überhaupt schien der Mann gut drauf zu sein, dabei wirkte er anfangs unsympathisch und grobschlächtig auf ihn. Angst überkam ihn. Er hörte, wie jemand durch die Tür trat. „So, die Herren. Da will ich mal so höflich sein und mich Ihnen vorstellen." Die Stimme klang heiter und freundlich. „De Vries mein Name. Zumindest Ihrem Leiter sollte er bereits bekannt sein. Und mindestens einer von Ihnen kannte auch meinen Sohn. Er kam vor zwei Wochen ums Leben dank Ihres Zutuns." Seine Stimme wurde jetzt nachdenklich. „Sicher, es handelte sich um eine Notwehrsituation, haben doch unsere Leute den Ihren ziemlich zugesetzt, aber die Vatergefühle und der Wunsch nach Rache bleiben nun mal nicht aus. Von daher würde ich gerne mit den Verantwortlichen sprechen und da fangen wir wieder der Reihe nach an. Einverstanden?" Mustafa hörte die ängstlichen Rufe Erichs. „Lassen Sie mich! Was wollen Sie von mir? Das ist mein erster Einsatz!" Die Tür wurde geschlossen, dann herrschte wieder Stille. Wie schnell verging die Zeit? Waren Sekunden oder Minuten verstrichen? Aus einem Lautsprecher hörte man ein abruptes Aufkreischen. Mustafa war sofort klar, dass es Erich war, der hier seinen Schmerz äußerte. „Ihr Schweine! Lasst ihn in Ruhe! Verdammt noch mal, er kennt euch gar nicht", brüllte Jürgen. Mustafa hörte das Knarzen eines Stuhls, gefolgt von Schritten. Ein heftiger Schlag und das zur Seite Sacken eines Körpers wurde hörbar, anscheinend hatte eine ...