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Die Abenteuer der Maya Klein 14
Datum: 07.11.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... schüttelte den Kopf. Auf den ersten Blick sahen die Autos völlig intakt aus, erst als er an sie herantrat, um sie näher in Augenschein zu nehmen, entdeckte er große Löcher. Er riss die Fahrertür eines Geländewagens auf, öffnete die Mittelkonsole und entnahm ihr den Wagenschlüssel. Mit angespannter Miene steckte er den Schlüssel ins Zündschloss und drehte ihn. Der Anlasser kreischte, dann drang Gepolter aus dem Motorraum heraus. Ein Wimmern war zu hören, dann blieb der Motor still. „Shit, shit, shit!", brüllte er und trommelte mit den Fäusten gegen das Lenkrad. Er schloss die Augen, atmete tief durch, dann stieg er wieder aus dem Auto. „Bleib ruhig!", ermahnte er sich selbst. Eilig lief er die Treppe hinauf. Seine Gedanken rasten, er suchte diesen Vorfall für sich einzuordnen. Wer griff sie an? Und von wo? Er nahm sich vor, die beiden Posten zu fragen, wie lange der Zeitpunkt her war, seit der Fuhrpark unter Feuer genommen wurde, als er die Männer regungslos auf dem Boden liegend fand. Beiden Posten fehlten die Gesichter! Es war nur noch eine blutige Masse zu sehen, durchsetzt von hellen Knochenteilen ihrer Schädel. „Iemand valt ons aan! Sluit de poort!" So schnell ihn seine Füße trugen, lief er über die Brücke, eilte durch den Torgang und sah sich staunend um. Noch vor wenigen Minuten hatten hier seine Männer gestanden. Doch auch sie lagen jetzt am Boden, während ihre Gesichter nur noch einem Fleischbrei ähnelten und ihr Blut das Pflaster tränkte. „Vincent!" ...
... Er rannte weiter zur Garage und fand statt des Deckenhakens nur noch ein Kettenfragment. Teile des Krans hingen in der Halterung, andere lagen auf dem Boden, neben dem regungslosen Körper seines Freundes. Die Augen weit aufgerissen, schien Vincent ihn direkt anzusehen, dabei war sein gesamter Kopf um 180 Grad verdreht worden, lag doch sein Leib auf dem Bauch. Die Haut am Hals war gerissen und eine große Blutlache tränkte den Betonboden. Wer war das gewesen? Wer hatte die Kraft zu solch einer Tat? Sein Freund war ein Koloss von 130 Kilogramm! Er zog seine Pistole aus dem Bund seiner Hose und sah sich panisch um. Wo war der Rest seiner Männer? Er schrak zusammen, als über ihm Scheiben klirrten und ein Körper direkt vor ihm auf das Pflaster schlug. Dessen linker Arm war merkwürdig verdreht und im Ellenbogenbereich gebrochen. Die Gefangenen! Mit ein wenig Glück waren die Angreifer noch nicht in den Keller vorgedrungen und dort besaß er ein Faustpfand, das selbst der stärkste Gegner nicht ignorieren konnte. Er nahm die Treppe nach unten, lief den Kellergang entlang, dann trommelte er mit den Fäusten gegen die stählerne Tür. „Laat me binnen! Nu!" Er sah sich zum Gang um, doch war weder etwas zu hören noch zu sehen. „Laat me binnen!", schrie er aufs Neue. Die Türriegel wurden aufgezogen, dann öffnete sich die stählerne Tür. De Vries überblickte den Raum, es schien alles so zu sein, wie er ihn zuvor verlassen hatte. Seine Männer lebten, die Gefangenen kauerten gefesselt ...